Stoffwechseltypen: Die Entdeckung, die unser Verständnis von Übergewicht verändern könnte (Dr. Tim Hollstein)
Shownotes
„Wie gut Du abnehmen kannst, hängt nicht nur von Ernährung und Bewegung ab, sondern auch davon, wie Dein Stoffwechsel arbeitet.“ In dieser Folge des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit dem Endokrinologen und Stoffwechselforscher Dr. Tim Hollstein über eine Entdeckung, die unser Verständnis von Übergewicht verändern könnte:
Es gibt biologisch unterscheidbare Stoffwechseltypen, die beeinflussen, wie effizient unser Körper Energie verbrennt oder speichert. Im Mittelpunkt stehen sogenannte sparsame und verschwenderische Stoffwechseltypen. Während der eine Körper Kalorien besonders effizient speichert, setzt der andere deutlich mehr Energie um. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das braune Fettgewebe, das den Energieverbrauch reguliert und lange unterschätzt wurde.
Die Episode erklärt, warum identische Ernährung und Bewegung bei verschiedenen Menschen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen können und weshalb Gewichtsregulation weit komplexer ist als die einfache Formel „Kalorien rein, Kalorien raus“.
Warum können manche Menschen essen, ohne zuzunehmen? Woran lässt sich der eigene Stoffwechseltyp erkennen? Und welche Konsequenzen haben diese Erkenntnisse für Prävention und Therapie von Übergewicht? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
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— Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:01: Der Stoffwechsel ist höchst individuell, es gibt nicht jeden Menschen der einen gleichen Stoffwächse hat.
00:00:06: Also am besten in die Eistonne mit einer Karotte täglich und dann wird das was!
00:00:11: Eine Genetik spielt eine Rolle weil wir wissen dass wir das braune Fettgewebe ziemlich sicher von den Neanderthalern geerbt haben.
00:00:17: Das ist im Prinzip auch mit die wichtigste Erklärung wahrscheinlich für die stoffwechseltypen.
00:00:22: Paracelsus Lab Revolutionäre Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit.
00:00:37: Hallo Menschen, willkommen im Paracelsus Lab.
00:00:40: Warum nimmt der eine Mensch nach einem Stück Kuchen scheinbar sofort zu während der andere sein Leben lang essen kann, worauf er Lust hat und trotzdem schlank bleibt?
00:00:49: Diese Frage beschäftigt wahrscheinlich jeden von uns.
00:00:51: oder habt es schon mal beschäftigt?
00:00:53: Und die Antworten lauten dann ganz simpel, ne Eine Person bewegt sich mehr oder die Andere weniger Oder die eine Person hat vielleicht auch einfach gute Gene oder die andere Person ist einfach grundsätzlich weniger.
00:01:05: Doch ist das wirklich die ganze Wahrheit, hängt es ausschließlich an der Disziplin?
00:01:10: Oder entscheidet am Ende gar nicht das Stück Kuchen über unser Gewicht und unsere Körperzusammensetzung sondern das was unser Stoffwechsel daraus macht?
00:01:18: Denn Nahrung liefert zunächst einmal Energie.
00:01:21: Die entscheidende Frage lautet aber wie verarbeitet unser Körper dieser Energie?
00:01:25: wird sie gespeichert, verbrandt in Wärme umgewandelt oder in Bewegungen umgesetzt?
00:01:29: Und genau hier beginnt ein Forschungsgebiet, dass unser bisheriges Verständnis von Ernährung und Körpergewicht verändern könnte.
00:01:36: Denn immer mehr Daten zeigen uns Menschen unterscheiden sich offenbar deutlich darin wie ihr Stoffwechsel mit derselben Energiemenge umgeht.
00:01:45: Aber stimmt das wirklich?
00:01:46: Gibt es tatsächlich unterschiedliche Stoffwechseltypen und wenn ja, sind wir unserem Stoffwechsel ausgeliefert oder können wir ihn verändern.
00:01:54: Darüber spreche ich heute mit einem der führenden Experten zu diesem Thema ein Stoff- wechselforscher Arzt und Internist und ich freue mich ganz herzlich dass er sich zwischendrin zwischen allen anderen Terminen die Zeit dazu genommen hat.
00:02:07: Dr.
00:02:07: Tim Holstein schön dass du da bist
00:02:09: Moin Matthias, viele Grüße aus Kiel.
00:02:11: Ja genau wir machen hier die nordische Runde draus du aus kiel ich aus hamburg und Wir senden logischerweise für alle die uns weltweit zuhören können.
00:02:21: Timich habe gerade versucht schon mal so ein bisschen abzuklopfen das thema stoffwechsel Der begriff kommt sehr schnell.
00:02:26: ist er auch so populär?
00:02:27: wissenschaftlich hat irgendwas mit dem stoff wechsel zu tun.
00:02:30: Jetzt bin ich aber mit einem zusammen der dass ihr wirklich wissenschaftliche untersucht und untersucht hat.
00:02:36: Und drauf gestoßen bin ich, da möchte ich gerne mit einsteigen über dein Buch.
00:02:41: Ob das du geschrieben hast?
00:02:42: Das
00:02:42: Kuchenparadox!
00:02:44: Ein Buch was vom Titel her schon spannend klingt.
00:02:46: und dann liegt die Frage natürlich auf der Hand.
00:02:49: Warum können manche Menschen scheinbar alles essen und bleiben trotzdem
00:02:53: schlank?".
00:02:54: Ja, das habe ich mich auch immer gefragt warum das so ist.
00:02:56: also wie ich das auch im Buch beschreibe.
00:02:58: es fingen im Prinzip bei mir an in der eigenen Kindheit wo ich selber mich sehr ungesund ernährt haben Und ich beschreibe das auch im Buch dann so ein bisschen, wo ich sehr viel Süßigkeiten gegessen habe.
00:03:08: Ich hab natürlich auch ein bisschen Sport gemacht und so.
00:03:11: aber ich hatte nie das Problem irgendwie mit dem Gewicht und war im Prinzip eher so'n Lauch wie man heutzutage sagt also sehr dünn!
00:03:20: Wirklich wenn ich mir vorstelle dass ich damals bei meiner Oma gesessen habe, wo mich meine Eltern manchmal abgeladen haben Und da Pommenbären, gefolgt von Schokolade, ge folgt von Cola vor dem Fernseher in mich reingestopft hab.
00:03:33: Das war ja so das Paradies für Kinder, wenn man mal zur Oma konnte.
00:03:36: So jedenfalls für mich war das so.
00:03:39: Dass ich da irgendwie nichts von angesetzt habe ... Damals hab ich mir darüber jetzt noch keine Gedanken gemacht als Vierzehnjähriger.
00:03:44: Das wär spannend.
00:03:46: Das ist halt superkrass gewesen und als ich dann angefangen hat Medizin zu studieren und wir die ersten Kurse hatten auch im Bereich Ernährungsmedizin, dann ist es mir irgendwann klar geworden irgendwas Stimmt doch da nicht mit dem Stoffwechsel.
00:03:58: Warum haben manche Menschen dieses Problem oder diesen Vorteil halt nicht und andere halt schon?
00:04:04: Und da bin ich dann so ein bisschen interessiert daran gewesen, und habe mich dann auch entschieden nach dem Studium wo man dann aussuchen kann welcher Arzt man werden will dann in die Richtung Endocrinologie zu gehen also stoffwechselhormone.
00:04:19: Ich hab an Berlin studiert, an der Charité.
00:04:21: Hab dort auch eine gewisse Zeit lang gearbeitet am Stoffwechselzentrum und hatte dann die Möglichkeit in den USA zu gehen um an den National Institutes of Health, das ist so ein großes Gesundheitsinstitut in den
00:04:34: U.S.,
00:04:34: sie sind sehr bekannte eigentlich.
00:04:36: Um da genau zu diesem Thema zu forschen nämlich zum Stoffwechse und warum manche Menschen scheinbar so viel essen können wie sie wollen und nicht dick werden und andere halt nicht.
00:04:45: Und das war dann für mich der Punkt, wo ich dieses Thema übernommen habe durch die Forschung da und mit nach Deutschland gebracht hab.
00:04:52: Okay also nur um das schon mal festzuhalten... Das ist nicht nur so wie es eingangs gerade gesagt hat.
00:04:58: jetzt eine reine
00:04:59: Disziplinfrage.
00:04:59: Es gibt wirklich unterschiedliche Stoffwechseltypen.
00:05:03: Also so hab' ich auch bei dir gefunden So würde man es beschreiben Diese Aussage, das kennst du wahrscheinlich auch oder auch das ist in aller Munde Der oder die Person hat einfach einen guten Stoffwechsel.
00:05:14: Ist das wissenschaftlich so belegbar oder ist es eher ein populärer Mythos?
00:05:20: Man dachte immer, das ist ein populärer Mythos.
00:05:22: Man sagt vielleicht auch, ja, der ist ein guter Futterverwerter.
00:05:27: Dann gibt's solche Konstitutionstypen Endomorph, Mesomorph ... Wo man im Prinzip die Art des Körperbaus beschreibt von Menschen.
00:05:37: und bezüglich dieser Stoffwechseltypen gab's nicht so viel Evidenz, sag ich mal.
00:05:42: Es gab eine Diät Und auch ein Buch, was vor über zwanzig Jahren erschienen.
00:05:49: Das Buch hieß The Metabolic Typing Diet, wo auch schon gesagt wurde es gibt Koenhydrattypen, es gibt Eiweißtypen und so Mischtypen.
00:05:58: Je nachdem welcher Typ man ist soll man sich so ernähren.
00:06:00: das Buch war auch ziemlich populär.
00:06:01: Nur dass das Problem war da war gar keine wissenschaftliche Grundlage dahinter.
00:06:05: also sehr oft das Problem weil... Obwohl er wissenschaftlichen Büchern, dass die Wissenschaft dahinter fehlt.
00:06:11: Ich schreibe nur ein Buch, wenn ich wirklich Wissenschaft dahinten habe sowie auch wissenschaftliche Arbeitenschreiber.
00:06:18: Wir konnten zeigen, dass es in der Tat solche Stoffwechseltypen gibt also Menschen, die einen schnellen Stoffwächse haben.
00:06:25: wir nennen das dann einen verschwenderischen Stoffwechsel weil der Kalorien verschwendet und nicht so sparsam damit umgeht.
00:06:31: und auf der anderen Seite Menschen mit einem sparsamen Stoff wechseln im Prinzip einem langsamen Stoffwechsel, wie man auch sagen könnte.
00:06:38: Der halt eher dazu neigt, Kalorien einzulagern und wir konnten das halt wirklich wissenschaftlich belegen dass es diese stoffwechsel Typen gibt Und das haben wir in den USA gemacht und ich hab's jetzt auch Jetzt gerade In meiner neuesten Studie hier in Kiel nochmal sozusagen repliziert und noch mal belegt und dieses Paper dazu Das befindet sich gerade in Begutachtung international.
00:07:00: also Ich bin ziemlich überzeugt davon Dass es diese individuellen Unterschiede gibt Macht aber auch Sinn, wenn man so denkt wir Menschen sind zum Beispiel nicht alle gleich groß.
00:07:09: Wir sind ja nicht alle jetzt ein Sechzig.
00:07:10: Großes gibt große Menschen kleine Menschen.
00:07:12: Warum soll es nicht auch beim Stoffwechsel individuelle Unterschiede geben?
00:07:16: Und das haben die halt auch gezeigt.
00:07:18: und diese individuellen Unterschiede Diese stoffwechsel Typen die legen dann auch fest wie gut oder schlecht man Gewicht abnimmt oder zunimmt.
00:07:28: Und jetzt haben wir auch gezeigt, also im Prinzip sehr spannende Resultate und steht halt alles im Buch nochmal natürlich detailliert drin.
00:07:36: Aber wie können natürlich auch jetzt schon mal über die wichtigsten Sachen?
00:07:38: Ja
00:07:39: auf jeden Fall!
00:07:41: Wir wollen natürlich Lust auf das Buch machen und wollen von dir an der Stelle so ein paar Dinge erfahren.
00:07:45: Ich greife noch einmal dieses Metabolic-Typing auf.
00:07:48: wenn ich das richtig verstehe bezog sich das ohne wissenschaftliche Grundlage eher auf die Basis.
00:07:53: okay, die einenkönnen vielleicht Kohlenhydrate strichstrich Zuckerquellen oder Fette, oder Eiweiße besser für Stoffwechseln.
00:08:00: Das ist ja noch mal etwas anderes und du sprichst jetzt von einem langsameren Stofffechseltyp und dem verschwenderischen.
00:08:06: das finde ich einen sehr interessanten Begriff.
00:08:08: dazu also scheinbar oder anscheinend ein Energieverbrauch der im Stofffächselprozess stattfindet.
00:08:16: kann man sich das so vorstellen?
00:08:17: Ja die einfach genau aufgrund eines speziellen Gewebes auf dass wir dann noch kommen in der Lage sind überschüssige Kalorien einfach zu verfeuern.
00:08:25: Das können diese Verschwender-Typen sehr gut und das sind die halt mit dem schnellen Stoffwechsel, also verschwender gleich schneller Stoffwechse.
00:08:32: Und warum das so ist wissen wir eigentlich noch nicht wirklich.
00:08:37: Wir erforschen das ja auch noch aber wir konnten das zeigen und wir haben es gemessen oder wir sind erst mal darauf gekommen.
00:08:44: Erstens... Dieser Name, verschwenderisch-spasem hab ich mir nicht ausgedacht.
00:08:48: Das waren schon meine Kollegen in den USA, die schon davor geforscht haben.
00:08:50: Aber den ist das halt, dass erst mal aufgefallen ist.
00:08:54: Also ... Ich war in Phoenix Arizona und da gibt es die National Institutes of Health auch.
00:08:59: Die sind eigentlich im Washington des Hauptinstituts aber die haben so einen Ableger gegründet.
00:09:04: Weiter leben die sogenannten Pima Indians.
00:09:06: Das sind so Native Americans.
00:09:08: Seitdem sie mit der US-amerikanischen Ernährung oder dem Leben dort in Kontakt sind, massiv Angewicht zugelegt haben und auch sehr viel Diabetes entwickelt haben.
00:09:17: Mehr als die allgemeine US-amerikanische Bevölkerung.
00:09:21: Und dann hat man versucht herauszufinden warum das so ist und deswegen hat man da eine Art Ableger des Instituts gegründet um genau das zu erforschen.
00:09:28: Da hat man schon seit den neunzehntfünfziger Jahren viel zu geforscht.
00:09:32: Die wichtigste Forschungsmethode war dort sogenannte Stoffwechselkammern.
00:09:39: Also man hat im Prinzip den Stoffwechsel untersucht in einer Kammer und im Prinzip genau den Energieverbrauch untersucht.
00:09:45: In solchen Kammern, also da muss ich vielleicht noch mal kurz erklären wie mein Energieverbruch misst heutzutage?
00:09:51: Und das machen wir mit Hilfe der sogenannten indirekten Kalorimetrie.
00:09:55: Das bedeutet Wir messen über die ein- und ausartem Luft eines Menschen Wie viel CO zwei produziert und wie viele Sauerstoff der benutzt um Zucker und Fett zu verbrennen und dann können wir anhand dieser verändert im Atemluft genau, berechnen wie viel Kalorien der gerade verbraucht pro Minute.
00:10:13: Es gibt auch die direkte Kalorimitrie.
00:10:14: da misst man im Prinzip über die Wärmeproduktion eines Menschen, wie viele Kalorie nie verbrauchen.
00:10:18: aber das ist sehr kompliziert deswegen macht man das nicht mehr.
00:10:22: Wir messen im Prinzip einfach die ein und aus Atem luft Und dann gibt es das einmal in Form von solchen Ja hauben die man sich aufsetzen kann Das sind so durchsichtige Geräte oder auch in Maskenform wo man halt die Ein- und Ausatm luft messen kann.
00:10:35: Das Problem ist aber, da müssen sich die Patienten immer irgendwo hinlegen und sie können sich dann nicht bewegen und dann messen wir im Prinzip nur den Grundumsatz.
00:10:41: also wir messen dann Den basalen Energieverbrauch weil die Patienten ja liegen und dann so eine Haube oder eine Maske auf haben.
00:10:48: Und das spannende ist dass diese Raumkalorimeter oder diese Räume wie ich sie genannt habe diesen Nachteil nicht haben denn Diese Räume sind hermetisch abgeriegelt und wir packen eine Person dort hinein.
00:11:01: Das ist so wie ein kleiner Raum, sechs Quadratmeter bis acht Quadratometer ungefähr groß.
00:11:06: da ist ein Bett drin, ne Toilette, Fernseher Bücher... Und die kriegen auch so Ästen natürlich von uns die Probande.
00:11:12: Die können alle ein zwei drei Tage drin leben komplett!
00:11:15: Der Vorteil halt von diesem Raum Kalorimeter ist das wieder komplett den Energieverbrauch minutiös aufzeichnen können Minute pro Minute während die Probanten da normal drin leben.
00:11:26: Das is halt das Besondere Und das ist die Grundlage auch, der Messung der Stoffwechseltypen.
00:11:31: Man hat diese Raumkaliorimeter erst mal benutzt.
00:11:33: Wir waren eine der Ersten in Phoenix Arizona, die überhaupt so was hatten.
00:11:37: So ein Ding kostet ne Million Euro?
00:11:38: Ist also auch teuer.
00:11:39: Eins!
00:11:40: Ja genau.
00:11:42: Und wir waren die ersten, die das dort hatten in Phoenix und haben da die ersten Studien zugemacht.
00:11:46: Die wurden auch super publiziert.
00:11:48: Das war alles schon in den neunzehntzigern, siebziger Jahren.
00:11:50: Na ja... Und dann hat man irgendwann geguckt okay ... Was ist eigentlich wenn wir Leuten unterschiedliche Sachen zu essen geben.
00:11:58: Und wir wissen schon oder wussten aus Vorstudien, dass sich der Energieverbrauch erhöht wenn man Menschen mehr zu Essen gibt im Schnitt und das der Energie Verbrauch absinkt Wenn man Menschen zum Beispiel fasten lässt.
00:12:09: so aber die Idee die wir dann hatten oder meine Vorgänger war was passiert eigentlich jetzt mal abgesehen vom Durchschnitt mit den individuellen Menschen, indem man einfach weil wir bilden ja sonst in der wissenschaft immer so durchschnittswerte ab.
00:12:24: Was ist eigentlich wenn man sich die individuellen einzeln anschaut?
00:12:26: und das hat man da in der studie von zwei tausend eins gemacht Man hat menschen in diese stoffwechselkammer gelegt oder eingeladen die haben dann da gelebt für zwei tage.
00:12:35: Es waren zwei gruppen.
00:12:36: es war einmal prima indiens Von den ich gesprochen habe und dann auch normale amerikaner Und man hat beide untersucht.
00:12:43: man wollte eigentlich unterschieden zwischen den beiden gruppen finden hat dann gesehen, wenn wir die Experimente machen, dass wir Menschen übernähern.
00:12:51: Die kriegen da doppelt so viel Nahrung in diesen Stoffwechselkammern für zwei Tage.
00:12:56: und das weitere Experiment war, wenn man die Menschen fassen lassen.
00:13:01: Dann haben wir gesehen, es gibt sehr große individuelle Unterschiede.
00:13:04: Die beiden Gruppen, was man nie sehr vermutet haben, haben sich gar nicht so groß unterschieden interessanterweise.
00:13:11: Manchmal wird man auch enttäuscht in der Wissenschaft, dass das was man denkt, vielleicht gar nicht auftritt.
00:13:15: Dafür ist sie da?
00:13:16: Genau!
00:13:18: Aber was man gesehen hat, dass sich die Leute sehr stark unterscheiden.
00:13:21: Zum Beispiel wenn wir Menschen überernähern.
00:13:23: Manche Leute erhöhen ihren Energieverbrauch dann um fünfzehn Prozent und das ist der Gesamtenergie-Verbrauch also wirklich der vierundzwanzigstunden Energie Verbraucht.
00:13:30: Der geht dann um Fünfzehn prozent hoch.
00:13:32: Und andere, die erhöhen den gar nicht.
00:13:34: Den geben wir doppelt zur Finarung.
00:13:36: Stell dir vor statt zweitausend Fünfhundert Kalorien musst du dann Fünftausend essen?
00:13:40: Und dein Energieverbauch reagiert aber gar nicht.
00:13:43: ja!
00:13:44: Das Gleiche haben wir auch beim Fasten gesehen.
00:13:47: Die fallen sehr stark ab mit ihrem Energieverbrauch um auch so ungefähr fünfzehn Prozent.
00:13:52: Und andere, die steigen beim Fasten an sogar mit ihrem Energieferbrauch leicht.
00:13:56: also große Unterschiede.
00:13:57: da gibt es natürlich auch viele dazwischen und ich sagte hier nur die extremen Beispiele.
00:14:02: Und das Spannende war... Also es gab keine Unterschiede zwischen den Pima Indians und den normalen US-Amerikanern aber das Spanne war dass die Menschen die angestiegen sind mit dem Energieverbauch bei der Überernährung die beim Fasten nicht abgefallen sind oder auch leicht angestiegen sind.
00:14:21: Es gab eine Korrelation zwischen Überernährung und Fasten, also einen Zusammenhang.
00:14:27: Und diese Menschen, die im Prinzip in beiden Experimenten eher sehr viel Energie verbraucht haben ... Die haben wir dann verschwenderische Stoffwechseltypen genannt.
00:14:35: Dann gab es halt Menschen mit dem Fasten sehr stark abgefallen.
00:14:38: Das waren genau diejenigen, die bei der Überernahrung nicht ansteigen konnten.
00:14:42: Also
00:14:43: wie eine Art Einspar-Modus.
00:14:44: Den
00:14:45: hatten die in beiden Experimenten
00:14:47: ... In beiden Experimentern,
00:14:48: ja?
00:14:48: Und dann haben wir gesagt okay das ist einmal der sparsame Typ, der halt in beiden Experimenten Energie spart und das andere ist der verschwenderische Typ.
00:14:57: Das Wichtig ist sie zeigen sich nur wenn man diese Challenges macht also diese metabolischen Stress Tests nenne ich das immer indem man den Stoffwechsel herausfordert und guckt was passiert wenn er jetzt keine Energie bekommt.
00:15:10: Erst dann zeigen sich diese Stoffwechsel-Typien, die zeigen sich sonst nicht.
00:15:13: Deswegen spreche ich auch immer davon, dass das so eine Lupe ist, ne?
00:15:17: So eine Art Vergrößungsglas für den Stoffwechsel.
00:15:19: Wenn man jetzt nur den Grundumsatz misst, erkennt man das halt nicht.
00:15:23: Super spannend erklärt und ich glaube nachvollziehbar.
00:15:27: wie es gemessen wird, wie man's herausfinden würde was in den Extremen ein verschwenderischer Stofffechsel-Typus ist oder eben ein einspahnder Typus ist finde ich sehr spannend, dass du sagst, es braucht diesen Stressorenreiz.
00:15:42: Es braucht diese Extreme.
00:15:43: und würdest du jetzt sagen das ist das was sich dann im Alltag quasi ab und an mal eben dementsprechend widerspiegelt.
00:15:49: die Person nicht eins überlegt sich dann ah mein Gott ich nehme die ganze Zeit so viel zu ich sollte mal Fasten.
00:15:55: Das hilft doch wahrscheinlich und am Ende nimmt sie wahrscheinlich noch mehr oder speichert noch mehr Energie dadurch mit ein, könnte man das?
00:16:02: Ja genau
00:16:03: richtig!
00:16:03: Das müssen wir rausfinden.
00:16:04: also tendenziell diese metabolischen Stress-Tests die zeigen erstmal Extremsituation wie sich der Körper dann verhält oder der Stoffwechsel.
00:16:11: aber wenn man das auf den Alltag überträgt Dann haben wir natürlich immer so kleine Situation wo wir mal zu viel essen Wo wir mal Zu wenig Essen vielleicht und wo dann über lange Zeit diese individuellen stoffwechsel Typen halb relevant werden und dann halt Gewicht zunahmen oder Gewichtsabnahme bestimmen können.
00:16:27: Und das haben wir auch gezeigt in Studien, und das ist eigentlich der wichtigere Punkt auch noch.
00:16:31: Wir haben da nämlich zum Beispiel bei uns in den USA noch Menschen eingeladen die an Adipositas litten?
00:16:39: Das heißt sie waren übergewichtig und wir haben denen eine Diät verordnet Und die haben wir dann durchgeführt für sechs Wochen.
00:16:47: Haben die nur fünfzig Prozent ihrer Kalorien bekommen, die sie brauchen um ihr Gewicht zu halten?
00:16:51: Das heißt ja im Allegewicht verloren.
00:16:52: das besondere an der Studie war aber und dass es wirklich extrem besonders gibt selten Studien, die so sind Wir haben die Leute in dieser Zeit komplett eingesperrt bei uns in der Klinik.
00:17:02: Das heißt die sind in den sechs Wochen nicht rausgekommen.
00:17:05: Und wir haben halt so eine Station wo die leben können und das nennt man ein Inpatient Study Und die sind wirklich sehr teuer und deswegen sehr selten.
00:17:14: Die haben eine Station, wo die dann leben können... ...und wir haben denen die Nahrung immer zubereitet morgens mittags abends von unseren metabolischen Köchen.
00:17:21: Also wir hatten wirklich Köche, die genau die Narrung nach unseren Vorgaben zuberedet haben.
00:17:25: Und die haben zum Beispiel zweimal die Nährung zubredet.
00:17:28: Einmal für die Patienten und einmal für unser Bombenkalorimeter.
00:17:32: Das heißt jede Mahlzeit ne?
00:17:34: Zum Beispiel irgendeine leckere Brötchen oder keine Ahnung was du gerne isst wurde zweimal zubereitet Einmal für die Patient, einmal für das Bombenkalorimeter und das Bombe-Kalorimeter.
00:17:43: Da packst du die Nahrung rein, da wird sie dann verbrannt... ...und dann wissen wir genau wie viel Kalorien man
00:17:47: will.
00:17:48: Richtig!
00:17:48: Weil wir haben uns nicht auf den Nahrungsmittel Labels verlassen,...
00:17:51: ...weil wir wussten, dass
00:17:52: haben wir selber publiziert,... ...dass die Label oft sehr ungenau sind im Vergleich zu den Kalorieren, die wirklich drin sind.
00:17:59: Und wir wollten ja sicher gehen, wie viele Kalorienen geben wir dem Patienten?
00:18:03: Das ist halt wichtig für Calories in, Calories out Messung so.
00:18:06: Aber das hört damit nicht auf dass wir genau die Calories ingemessen haben.
00:18:10: Wir haben also zu Calories In noch eine ganz wichtige Sache.
00:18:13: Die Probanden Haben die Nahrung immer an einem speziellen Raum zu sich genommen wo eine Videokamera installiert war Sodass wir sehen konnten dass sie das auch wirklich essen und weil es auch richtig wir müssen sicher gehen dass diese wirklich essen.
00:18:24: So und dann haben wir als nächstes die Calories out, aber auch sehr genau gemessen.
00:18:30: Das heißt die Probanden haben so Aktivitätstracker bekommen an verschiedenen Stellen also an beiden Armen und beiden Beinen und am Rumpf sodass wir genau messen können wie bewegen sie sich in den sechs Wochen.
00:18:39: das hatten die die ganzen sechs wochen an Und Die durften auch so kein sport machen uns ohne diese kommen auf station so rum gehen die konnten mal draußen spazieren gehen Aber nur mit begleitung dass die nicht sich irgendwie noch einen snickers am automaten holen oder verwandten nochmal essen bringen lassen.
00:18:55: das haben wir natürlich dann kontrolliert Und dann haben wir aber auch zum Beispiel während der gesamten sechs Wochen die Kalorien im Stuhl und im Urin gemessen.
00:19:04: Das heißt, immer wenn die auf Toilette waren, haben sie schön gesammelt... ...und dann ging das auch in unser Bombenkalorimeter.
00:19:09: Und das ist halt eine Studie, die ist wirklich extrem aufwendig!
00:19:14: Ich glaube in Deutschland würde ich da nie ne Bewilligung für kriegen.
00:19:17: Aber in den USA, da gingen das damals noch also vor Trump, würd' ich mal so sagen?
00:19:22: Dann haben wir halt ein genaues Bild gekommen, wie viel Kalorien haben die zu sich genommen?
00:19:26: Wie viele Kalorieren haben sie verloren?
00:19:28: so und die spannenden Ergebnisse, die kommen jetzt.
00:19:30: Also wir haben natürlich in den sechs Wochen auch noch Die körperzusammensetzung gemessen nicht nur das gewicht und sowas alles Und wir haben die auch Natürlich in diese stoffwechselkammer gepackt einmal pro woche um dann genau zu sehen wie verändert sich der stoffwächse.
00:19:43: So und die spanne.
00:19:44: ergebnis sind halt dass erstens der gewichtsverlust komplett heterogenes.
00:19:50: Also manche verlieren nur so fünf Prozent, andere zwölf Prozent Gewicht.
00:19:53: und jetzt können wir halt durch unsere sehr komplexe Studie sagen dass diese Unterschied im Gewichtsverlust unabhängig sind von Bewegung oder Nahrungsaufnahme weil wir das ja kontrolliert haben.
00:20:04: Das heißt es kann jetzt keiner sagen Ja die einen haben mehr verloren Weil
00:20:08: sie doch geheimnisport gemacht haben oder wie?
00:20:10: Als ich
00:20:10: super viel bewegt habe.
00:20:12: Das ist halt wichtig, da können wir sagen Nein!
00:20:14: Haben wir kontrolliert.
00:20:15: Ja das ist ganz wichtig bei solchen Studien So Und dann haben wir auch gesehen, die einen haben mehr Fett verloren als die anderen so.
00:20:20: Also große Unterschiede und da haben wir halt bevor es losging unseren Stoffwechsel Typ gemessen.
00:20:26: Das war ja die Intention!
00:20:28: Wir haben in dieser Baseline Phase also bevor die Diät los ging, haben wir die Leute in diese Stoffwechsekammer auch mal gepackt und das Fastenprogramm ein Tag gemacht, dann ein Tag Überernährung und dann geguckt wie reagieren sie mit ihrem Energieverbrauch?
00:20:40: Dann haben wir den Stoffwächsityp bestimmt.
00:20:42: So was haben wir
00:20:43: gesehen?!
00:20:44: Die leute die am meisten Gewicht verloren hatten, das waren die, die einen verschwenderischen Stoffwechsel-Typ hatten.
00:20:50: Und dass man auch die, der am meisten Fett verloren hat.
00:20:52: Die, die am wenigsten Gewicht verlorent haben, die hatten einen sparsamen Stoffchseltyp.
00:20:56: und das Spannende war ... Das hat nicht nur für das Gewicht gegäuten, aber auch für die verlorenen Kalorien!
00:21:00: Denn wir konnten ja genau berechnen wie viele Kalorienen die verloren haben.
00:21:03: Aber irgendwie so weit mit einhundertfünfzigtausend oder so war das in diesen sechs Wochen... Und die mit dem verschwanderischen Stofwechsel-Typ haben einfach mehr Kalorin auch verloren als die mit einem sparsamem Stoffixeltyp.
00:21:15: Die sind aus gutem Grund verschwenderisch.
00:21:18: Das war also der erste Beleg, dass unsere Stoffwechseltypen voraussagen können, wer gut bei einer Diätgewicht verliert und wer es nicht tut unabhängig von Bewegung usw.
00:21:27: Und das Spannende ist auch dann haben wir die Leute nach Hause gelassen.
00:21:30: Wir haben sie für ein Jahr nachbeobachtet.
00:21:34: Übrigens, es waren nur zwölf Leute.
00:21:35: Das ist sehr wenig.
00:21:36: Da würden andere sagen, okay reicht das überhaupt aus?
00:21:39: Aber wir konnten damit signifikant Nachweisen, dass der Stoffwechsel Typ das vorher sagen kann.
00:21:43: So dann haben wir die zwölf Leute nach Hause gelassen und haben sie dann für ein Jahr nachbeobachtet Und dann gesehen Dass wir in dem einen jahr manche leute hatten die dann wieder gewicht zugenommen haben?
00:21:55: Das waren die mit sparsam stoffwechsel typen und die verschwender konnten ihr verlorenes gewicht besser halten.
00:21:59: also das hat auch noch mal eine hinweis dazu gegeben dass unter normalen bedingungen jetzt freilebenden Bedingung nicht unter kontrollierten Bedingungen der stoffwechsel typ scheinbar auch den juju effekt voraussagen kann.
00:22:10: Das war schon mal eine super Erkenntnis.
00:22:12: Und dann haben wir aber gedacht, okay geht das auch in die andere Richtung?
00:22:16: D.h.,
00:22:16: können wir dünne Menschen dick machen und auch zeigen dass Menschen mit verschwenderischen Stoffwechseltypen nicht so schnell dick werden?
00:22:22: weil das ist auch ne interessante Frage.
00:22:24: Also haben wir nochmal Leute eingeladen bei uns wieder für sechs Wochen.
00:22:27: diesmal waren es schlanke Menschen und Wir haben den stoffwechsel typ bestimmt und Dann Haben wir die sechs wochen überernährt und das war wirklich die härtere studie.
00:22:36: Also stell dir vor, du musst für sechs Wochen einfach fünfzig Prozent mehr Kalorien essen.
00:22:41: Statt drei tausend Kalorieren musst du dann viertausend Fünfhundert Essen am Tag darfst dich nicht mehr bewegen wirst überwacht und so.
00:22:48: Und das haben wirklich sieben Leute durchgezogen.
00:22:50: es waren nur Männer.
00:22:50: die Frauen haben aufgegeben Aber sieben Männer haben's wirklich durchgezogen ohne zu tricksen.
00:22:55: da wollten viele tricksten zum Beispiel indem Sie das Essen in den Mülleimer gemacht haben oder so konnten wir sehen durch unsere Überwachungskameras.
00:23:02: Manche haben auch versucht wieder auszukotzen.
00:23:04: Aber das haben wir auch kontrolliert, weil wir so eine spezielle Marke in das Essen gegeben haben.
00:23:10: Der dann anhand der Ausscheidung im Urin vorher sagt ob die alles gegessen haben?
00:23:16: Also auch dass haben wir kontrolliert.
00:23:18: also sieben Leuten haben wirklich das gemacht was wir wollten und auch dort haben wir gesehen manchen nehmen nur irgendwie zwei Prozent Angewicht zu andere acht prozent also das vierfache in sechs wochen.
00:23:30: Das muss dir so vorstellen wenn man das extrapoliert ist es sehr viel auf größere Zeiträume.
00:23:35: Und die, die zwei Prozent nur Gewicht zugelegt haben, das waren halt auch in diesem Fall die Verschwendetypen und die anderen, die in den sechs Wochen acht Prozent mehr Gewicht zugelegt haben.
00:23:44: Das war die sparsamen Typen.
00:23:45: ja also dort haben wir diesen Zusammenhang gesehen.
00:23:48: so und jetzt in Kiel zum Beispiel habe ich hier eine Studie gemacht wo wir das auch noch mal zeigen können.
00:23:53: Wir haben eine Abnimmstudie gemacht, wir haben den Stoffwechsel-Typ Test vereinfacht Und die müssen jetzt nur noch so eine Mahlzeit essen und dann messen wir für drei Stunden den Energieverbrauch.
00:24:02: Also das ist schon einfacher, als jetzt die Leute in so einer Stoffwechselkammer zu kommen.
00:24:07: Ich wollte halt schauen ob diese Mahlzeiten auch den Stoffwechseltyp oder dieser Mahl-Zeitentest auch den stoffwechseltyp vorhersagen kann.
00:24:13: und es war so.
00:24:14: Wir konnten hier zeigen dass sie mit verschwenderischem Stoffwegseltypen nach der Mahlzahl allein ihren Energieverbauch steigern.
00:24:20: Dass die mehr Gewicht und Fettmasse verlieren bei einer Diät.
00:24:26: Super spannend, super tolle Ergebnisse und ist aktuelle Forschung up-to-date.
00:24:30: Absolut!
00:24:31: Und ich bin dran diesen Test auch jetzt noch einfacher zu machen, dass der für mehr Menschen dann auch nutzbar ist.
00:24:36: Weil ich kriege super viele Anfragen die ganze Zeit.
00:24:38: Ja, ich will hier meinen
00:24:39: Stoffbecher... Mein Stoffwechsel Typ bestimmt.
00:24:41: Geht aktuell noch nicht weil ich muss nochmal weiter forschen aber...
00:24:44: Aber Tim, danke, dass du uns da so diesen Einblick gibst und dich merke auch das du an den Stellen wo du sagst, das haben wir kontrolliert, das hat mir kontrolliert.
00:24:52: wichtig natürlich.
00:24:53: Ich gehe noch mal einen Schritt weiter für mich, die Frage, die ich mir stelle.
00:24:58: Wenn wir jetzt diese beiden Stoffwechseltypen haben und ich stelle mir jetzt auch vor es ist wahrscheinlich auch ein Spektrum.
00:25:03: also das heißt es gibt nicht nur die extremen Variante sparsamer Stoffwechsel und nur die extrem variante verschwenderische Stoffhexel.
00:25:11: Genau
00:25:12: da kann ich zu noch was so sagen.
00:25:14: Also das ist alles ein Spektorum, ein Continuum wie wir sozusagen dazu sagen.
00:25:17: statistisch sind das Korrelationen, die wir zeigen.
00:25:21: Wir bilden dann aber Gruppen um das Veranschaulichen zu können.
00:25:25: Also das muss zur Erklärung.
00:25:27: Super und jetzt stellt sich mir die Frage ... Wo wird denn die Energie verschwendet?
00:25:32: Und wahrscheinlich in der breiten Gesellschaft, die uns auch zuhören ob nun selbst betroffen oder für Patienten wo man sagt okay Gewichts abnehmen wäre sinnvoll aus verschiedenen gesundheitlichen Aspekten heraus.
00:25:45: Wo wird die Energie verbraucht?
00:25:46: dass es wirklich Diese Unterschiede gibt, wenn es nicht in der Zusammensetzung der Nahrung ist und nicht an Bewegungsverhalten ableidbar ist.
00:25:54: Was passiert?
00:25:55: Das war auch die Frage, die wir uns gestellt haben – was ist der Hintergrund für diesen erhöhten Energieverbrauch?
00:26:03: Wir haben uns dann erst mal Hormonen angeschaut, die den Energieverbrauch regulieren im Körper.
00:26:07: Da gibt es bestimmte Hormone, die da relevant sind.
00:26:10: Zum Beispiel das Hormon Leptin.
00:26:12: Das ist ein Hormoon, das wird vom Fettgewebe ausgeschüttet.
00:26:15: Das signalisiert dem Körper wie voll sind die Fettspeicher und das signalisiert eigentlich dem Gehirn.
00:26:21: Das Gehirne ist der wichtige Player hier.
00:26:25: Je mehr Leptien man hat, desto mehr denkt das Gehirnt.
00:26:27: okay, die Fetspeicher sind voll desto mehr schaltet das Gehirn auch auf Energieverbrauch und dann arbeiten zum Beispiel die Muskeln ein bisschen ineffizienter, leberniere.
00:26:37: Also sind da ein bisschen so verschwenderischer ja?
00:26:40: So kann man das sehen.
00:26:41: Da ist dann das Energiesparprogramm nicht angeschaltet.
00:26:44: Und wir haben gesehen dass die Menschen, die Sparsamstoffwechsel haben wenn wir sie fasten lassen sehr stark abfallen mit ihrem Leptin.
00:26:51: Währenddessen die Verschwendertüpen das nicht so stark machen.
00:26:53: Das heißt es ist ein Grund zB Dass die Verschwenderte Typen mehr Energie verbrauchen beim Fasten Das heißt, das Leptin-Level.
00:27:01: Ich darf da noch mal rein.
00:27:02: Leptine bleibt höher im Verhältnis
00:27:04: zu denen.
00:27:06: Dann kommt weniger Signal für ... Richtig!
00:27:09: Ist es genügend Energie da?
00:27:10: und dann ... Okay, verstanden?
00:27:13: Und dann haben wir gesehen, wenn wir das Hungerhormon Greeline uns anschauen, dass ist auch ein wichtiges Hormon was Hunger reguliert.
00:27:20: Das machte uns dreimal am Tag hungrig.
00:27:22: übrigens wird im Magen gebildet und signalisiert dem Gehirn okay können wir etwas essen dass das bei den Verschwendertypen nicht so stark sezerniert wird.
00:27:31: Die sind auch weniger hungrig, und Grelin hat einen Effekt auf den Energieverbrauch.
00:27:36: Das ist denen ein bisschen subprimiert.
00:27:37: Also kann eine Rolle spielen.
00:27:40: Und die sparsamen Typen produzieren mehr Grelin ... Haben dann
00:27:45: unter Umständen noch mehr Hunger?
00:27:47: Ja, richtig.
00:27:47: Was
00:27:47: ich da was uploaden würde?
00:27:49: Genau!
00:27:50: Dann haben wir gesehen, dass bestimmte Stresshormone insbesondere nur Adrenalin-Adrenalin die von der Nebenjahre ausgeschüttet werden beim Fasten.
00:27:59: Weil Fasten ist auch eine Art Stresssituation für den Körper, dass das bei den Verschwendern sehr gut funktioniert.
00:28:05: also da wird sehr viel Adrenalin oder Adrenaline gebildet und das stimuliert die Fettverbrennung.
00:28:10: Also die Verschwender sehen so des Fastens als eine Art ja stoffwechsel Stress- oder Nahrungsstress und sie probieren dann sehr schnell auf Fettverbrennungen zu schalten und stimulieren das.
00:28:22: Und Fettverbrennung kostet Energie, weil der Körper muss fett erstmal mobilisieren aus den Fettsälen, dann muss es zu Leber transportiert werden, da wird's umgewandelt in sogenannte Ketonkörper.
00:28:31: Das kostet energie!
00:28:33: Die Verschwendertypen machen das halt sehr stark.
00:28:36: wir nennen die auch metabolisch flexibel, weil sie können sehr schnell von Zucker auf Fettverbrennungen umscheiten und das kostet aber Energie.
00:28:42: und deswegen fallen Fast nicht so stark ab mit ihrem Energieverbrauch, weil die sehr schnell in die Fettverbrennung gehen.
00:28:47: und die koste Energie.
00:28:49: Und die sparsamen Typen halt nicht so starke.
00:28:51: Das haben wir auch gesehen.
00:28:52: Dann haben wir uns mal die Überernährung angeschaut, was passiert denn da mit den Hormonen?
00:28:57: Da haben wir ein spannendes Hormon gefunden, das wirklich sehr stark unterschiedlich reguliert ist bei den Sparsamen und dem Verschwendertypen.
00:29:06: Und das ist das Hormone FGF-I.
00:29:08: Das kennen noch gar nicht viele.
00:29:10: Das ist ein sogenanntes Hepatokin Ein Hormon, das von der Leber gebildet wird.
00:29:16: Und dieses Hormone ist ein gutes Stoffwechselhormon.
00:29:18: Das stimuliert so'n bisschen die Fettverbrennung und den Stoffwächse, macht es schneller und so... Das wird auch gerade getestet übrigens als Zusatz zu den Abnehmenspritzen von Pharmaunternehmen.
00:29:28: Wird das gerade entwickelt und kommt wahrscheinlich auf dem Markt?
00:29:30: Das finde ich ganz spannend!
00:29:32: Wir haben halt gesehen dass das bei einer bestimmten Überernährung, wir haben verschiedene Makronährstoffkompositionen getestete, niedrigen Proteinanteilen und viel Fett- und Zucker extrem stark ausgeschüttet wird.
00:29:47: Dreifach ungefähr im Schnitt, zeigt das an innerhalb von vierundzwanzig Stunden bei den Verschwendetypen aber zehn zwanzig dreißigfach bei den sparsamen Typen nur vielleicht zehn zwanzig Prozent oder so nicht soviel.
00:30:02: Im Schnitt dann halt dreifach ja?
00:30:03: Aber es gibt da auch wieder eine große Variant so und wir konnten dann sehen, dass halt wirklich die Verschwendetypen mehr davon produzieren weil wir das korreliert haben mit dem Energieverbrauch wieder sich ändert beim Fasten was ja unsere Messung ist für den verschwender Typ.
00:30:20: Und auch mit dem energie Verbrauch bei der low protein Überernährung.
00:30:25: also dort Sehen wir, dass die Leute die halt sehr stark ansteigen mit ihrem energie verbraucht auch mehr FGF-I Produzieren.
00:30:31: Also alles passend zum Verschwendertyp.
00:30:33: So und spannerweise.
00:30:35: Wir haben die Leute, die wir in dieser Studie getestet haben, noch mal nach sechs Monaten kontrolliert mit dem Gewichtsverlauf.
00:30:41: Und konnten sehen, dass die Leute bei Low Protein-Überernährung am stärksten mit ihrem Energieverbrauch ansteigen und am meisten FGF-I produzieren, tendenziell Gewicht verlieren nach sechs Monaten.
00:30:52: Die haben nicht das Problem, dass sie unter frei lebenden Bedingungen Gewicht langsam zulegen.
00:30:58: Bei den Spaßern war es andersrum, die haben eher Gewicht zugelegt.
00:31:02: Wann dann vielleicht nur ein Kilo oder so?
00:31:04: trotzdem ein Unterschied gewesen.
00:31:06: Dann haben wir uns angeguckt, okay was macht der FGF-I?
00:31:09: Und dann haben wir gesehen, okay FGf I hat eine wichtige Funktion und zwar aktiviert es das sogenannte braune Fettgewebe.
00:31:16: Das braune fettgehebe ist ein Gewebe, das kennen viele noch nicht.
00:31:20: Also vielleicht kennen das manche die jetzt hier im Podcast sind aber ich sag mal so man kennt's halt dass es vielleicht bei Babys relevant ist um Babys warm zu halten.
00:31:30: Das ist nämlich eine Art Heizung in unserem Körper.
00:31:33: Das verbrennt Energie, also Zucker und Fette um uns warm zu halten.
00:31:36: Man wusste aber nicht dass auch erwachsene Menschen das haben.
00:31:38: so Und seit ungefähr fünfzehn Jahren wissen wir auch das erwachsnende menschen des haben.
00:31:42: es ist recht neu und Wir Haben halt gesehen fgv ein zwanzig hat was mit braunfett zu tun und braunes fett verbrannte energie um uns warm zu halten.
00:31:50: So vielleicht kann das ja auch etwas mit den stoffwechsel typen zu tun haben.
00:31:53: so Braunes fett wird aktiviert wenn wir leute in eine kalte Umgebung packen Also wenn man der kälter ausgesetzt ist weil es ja die heizung ist in unserem körper.
00:32:01: Dann haben wir gedacht, okay testen wir das mal.
00:32:03: Nehmen wir mal unsere sparsamen und verschwender Typen und packen die in unsere Stoffwechselkammer aber reduzieren mal die Kammertemperatur auf neunzehn Grad.
00:32:13: Das ist kalt wenn du da keine Jacke und Pullover und so an hast Also milde Kälte.
00:32:19: Und dann haben wir gesehen Okay Die Sparsamen- und Verschwendetypen Verhalten sich sehr unterschiedlich bei diesem Experiment erhöhen ihren energie verbraucht nicht die feilen tendenziell ab, aber die verschöner typen die erhöhen in den energieverbrauch unter der kälte.
00:32:36: Und da haben wir gedacht okay das ist ja sehr spannend und das war wirklich auch bei so glaube ich zwölf dreizehn leuten eine sehr signifikante korrelation.
00:32:45: also das sehe ich selten dass es so einen klaren zusammenhang gibt zwischen dieser kalte exposition und den stoffhexetypen.
00:32:51: dann haben wir gedacht ok da könnte wirklich braunes fett dahinter stecken.
00:32:54: messen wir das mal richtig wie misst man braunes fetters?
00:32:57: misst einem sogenannten pet ct.
00:32:59: Das ist eine CT-Untersuchung mit einer gleichzeitig positronen Emissionstromografie, wo man radioaktiv markierten Zucker spritzt.
00:33:08: Dieser Zucker wird in die Blutbahnen gespritzt und dann wird er im Gewebe verteilt.
00:33:13: Und jedes Geweb, jedes Organ, was sehr viel Zucker verbrennt in dieser Zeit – wo man das misst – leuchtet dann so schwarz auf!
00:33:21: in dieser PET-CT Diagnostik.
00:33:23: Da kann man also sehr stoffwechselaktive Organe finden und so hat man auch das braune Fettgewebe im Erwachsene Menschen übrigens gefunden, weil es dann so sehr stofwechselaktiv ist.
00:33:32: Dann haben wir unsere Stoffwechseltypen wieder bestimmt bei einer anderen Patientengruppe und konnten dann wirklich zeigen dass die Menschen, die einen sparsamen Stoffwächse haben, dass sie weniger aktives braunes Fettgewiebe besitzen und mit verschwenderischem Stoffwegstetyp mehr aktives Braunes Fetgeweber.
00:33:50: Und das ist im Prinzip auch mit die wichtigste Erklärung wahrscheinlich für die Stoffwechseltypen, dass das braune Fettgewebe wahrscheinlich den Unterschied macht oder einen relevanten Unterschied.
00:34:00: Vielleicht gibt es auch noch andere.
00:34:01: Es ist immer alles komplexer als nicht alles schwarz-weiß in der Biologie?
00:34:04: Ja klar!
00:34:05: Aber es ist zumindest ein wesentlicher Effekt wenn man...
00:34:08: Das ist ein wesentlicher Effekt weil das konnten wir auch schon in einer kleinen Patientencohorte zeigen und dann bin ich auch so ein bisschen auf den Trichter gekommen einen Fan von Braunem Fettgewebe zu werden.
00:34:19: Ich kannte es davor schon und fand's sehr cool, in der Uni wurde ich dafür auch immer ein bisschen belächelt, dass ich da im Winter in kurzer Hose und T-Shirt zur Vorlesung gegangen bin.
00:34:28: Ich hab's aber gemacht, weil ich mein braunes Fettgebäude trainieren wollte.
00:34:31: Und ich fand das immer sehr cool!
00:34:33: Trainieren und aktivieren wolltest du?
00:34:36: Die Frage, die sich stellt zu deinem Eingangsthema wie bist du damit erst mal überhaupt in Kontakt gekommen?
00:34:42: scheint ja bei dir wahrscheinlich das Braunefettgewerber A vorhanden zu sein adäquaten Mänge und gut aktivierbar zu sein.
00:34:49: Das kann sein, ich hab meinen Stoffwechsel-Typ leider noch nicht gemessen.
00:34:53: Wäre
00:34:53: jetzt meine Frage?
00:34:54: Warum warst du da noch nicht drin?
00:34:55: Ja, das ist immer so ein bisschen
00:34:56: ... Weißt Du, weil man muss dafür fasten und man muss für drei Tage eine spezielle Nahrung essen.
00:35:02: So ist es aktuelle Protokolls.
00:35:04: Und ich habe immer keine Lust dazu gehabt, das zu machen.
00:35:08: Aber es ist auf meiner To Do Liste.
00:35:10: Also Ich werde das irgendwann machen!
00:35:12: Mich interessiert das ja auch selber.
00:35:14: Also diese Bausteine, wie du sie gerade genannt hast, Hormone, Leptin, Greline Ausschüttung.
00:35:18: Diese signifikanten Unterschiede dann dieses, ich nenne es mal fasten Hormonen was quasi im Leberkontext auch noch einmal mit produziert wird und anscheinend auch das braune fettgewebe aktiviert.
00:35:29: deshalb meine ich auch weil wenn ich mich nicht irre sind die kälte reize durchaus auch durch eine erhöhte noratrenärge.
00:35:38: Da sagst du, da gibt es die korrelationen auch also mehr atrenalin und noratrenalin bei den verschwenderischen typen.
00:35:45: richtig
00:35:45: genau das hat wahrscheinlich auch ne rolle ist es immer multifaktorieres gibt super viel hormone die braunes fett aktivieren.
00:35:51: Aber letztendlich, dieser Stoffwechsel-Typ zeichnet sich halt durch ein unterschiedliches Hormonorchester.
00:35:56: Durch eine unterschiedliche Symphonie aus der verschiedenen Hormone die dann am Ende zu einem erhöhten Energieverbrauch führen.
00:36:01: und das ist halt immer bisschen komplexer als nicht nur eine Sache, die sich ändert.
00:36:06: Dann stellt sich trotzdem noch die Frage okay es gibt einen Continuum, ein Spektrum Es ist nicht nur ganz langsam oder einsparend und extrem verschwenderisch.
00:36:16: Das gibt Unterschiede dazwischen.
00:36:18: Seitdem schon näher gekommen gibt es genetische Faktoren dafür, also ist es vorgeschrieben quasi dass das so oder so in der einen oder anderen Richtung funktioniert.
00:36:30: Die Frage zielt ein bisschen auf die Richtung ab.
00:36:32: ich habe als Beispiel wenn man vielleicht selbst so die Einschätzung hat mein Stoffwechselist eher einsparend kann nicht ihn denn ich nenn's mal umprogrammieren um zumindest eine gewisse Effekt auf das braune Fettgewebe zu nehmen.
00:36:46: Hormonausschüttung zu steuern, kann man was über Ernährung mitgestalten?
00:36:50: Tja.
00:36:51: Das erforschen wir alles noch.
00:36:52: aber also ich will erst mal so sagen eine Genetik spielt ne Rolle weil wir wissen dass wir das braune Fettgewebe ziemlich sicher von den Neandertalern geerbt haben.
00:37:01: als der Humusapiens aus Afrika ausgewandert ist nach Europa wo es kälter war hat er da den Neanderthaler getroffen der schon sehr gut an die kälteren Bedingungen angepasst und sich so eine eigene Heizung entwickelt hat mit dem braunen Fettbebe was auch viele Säugetiere haben übrigens Nager, Mäuse etc.
00:37:17: Auch zum Winterschlaf ist das relevant.
00:37:19: wichtig dieses braune Fettgewebe im Säugetieren und der Homo sapiens hat sich dann durch genetische Durchmischung geklaut vom Neanderthaler und deswegen spielen Gene auch eine relevante Rolle.
00:37:32: Es gibt bestimmte Gene die braunes fettgehebe zb abschalten Und davon hatten letztendlich auch die Pima Indians also diese Native Americans haben diese Gene Vermehrt.
00:37:42: Um es abzuschalten?
00:37:43: Ja, weil die leben in Phoenix Arizona in der Wüste.
00:37:47: Da ist im Sommer fünfzig Grad, sie brauchen das nicht.
00:37:49: Die
00:37:49: brauchen dass nicht und gleichzeitig lohnt sich wahrscheinlich Energie auch einzusprachen.
00:37:53: Richtig also macht das für die Sinn.
00:37:55: aber Inuit zum Beispiel haben Gene die Braunes Fett eher aktivieren.
00:37:59: Also die genetische Komponente spielt eine Rolle ist natürlich wieder nicht nur eingehen sondern sind viele.
00:38:05: Aber was auch sehr spannend ist, es gibt eine epigenetische Komponente.
00:38:09: Das sind neuste Forschungsdaten nicht von mir aber von Kollegen aus Zürich und Japan.
00:38:14: die haben bewiesen dass der Zeitpunkt der Befruchtung zum Beispiel relevant sein kann wenn man jetzt ein Kind zeugen will um mehr braunes Head zu generieren.
00:38:26: das gilt zb für den Mann.
00:38:29: Der Mann kann nämlich im Prinzip seine Spermien so verändern, dass die dem Kind mitgeben mehr braunes Fett zu generieren.
00:38:38: Und zwar in dem der Mann vor der Befruchtung ein paar Wochen davor, ein paar Monate, das muss man genauer vorstellen, aber tendenziell indem er sich mehr der Kälte aussetzt.
00:38:46: Dann kriegen die Spermien die epigenetische Information durch so Micro-RNAs oder Messenger RNA's, die dann so rum im Blut unterwegs sind, dass sie noch mal bisschen ihre genetischen Programmierung ändern sollen weil das Kind was vielleicht gezeugt wird kommt in einer kalten Umgebung auf die Welt.
00:39:02: Ja und das spannende ist, dass man es wirklich bewiesen hat.
00:39:05: Also im Mausmutter hat man gesehen die männlichen Mäuse wenn sie eine Woche vor der Zeugung in der Kälte ausgesetzt werden, dass die dann Mäuser nachkommen produzieren, die mehr aktives braunes Geld haben ohne jemals in einer kalten Umgebung gewesen zu sein.
00:39:18: Und vor allen Dingen noch spannender, dass diese Mäise vom kalten Vater, nenne ich dir immer, wenn die so einen Western Diet bekommen also so ein High Fat Diet wo die fressen können was sie wollen, und weniger Gewicht zu nehmen als die Kontrollmäuse.
00:39:33: Und das ist ja genau unser Stoffwechsel-Typ, mehr erst weniger gewichtzunehmen.
00:39:38: Das hatte mit dem Brauen Fett zu tun.
00:39:40: in den Maustudien.
00:39:41: Man hat dann in Menschen das auch sich angeschaut und hat Pet-CT Aufnahmen verglichen in Zürich zum Beispiel... ...und hat gesehen dass die Menschen, die im Winter gezeugt wurden und im Sommer geboren worden, tendenziell mehr braunes Fett hatten und leichter waren also nicht so viel Übergewicht hatten.
00:39:57: In Japan wurde das noch mal replizierte hat man noch genauer die wetterdaten ausgewertet und des braune fett nochmal ein bisschen genauer gemessen.
00:40:05: Da konnte man das auch zeigen.
00:40:06: wenn die männer in kälteren regionen kinder gezeugt haben dann hatten die auch mehr braunes fett und weniger depositas und generell einen günstigeren stoff wechseln, und dass doch super spannend oder das so zu wissen die netik eine rolle spielt und deswegen man kann was tun insbesondere für seine kinder scheinbar indem er vor der Zeugung mal ein bisschen in die Eistonne geht oder auf jeden Fall sich der Kälte aussetzt.
00:40:29: Und das ist auch ein Grund, warum ich das mache.
00:40:30: wenn ich mal Kinder bekomme dann will natürlich auch dass sie viel braunes Fett haben.
00:40:33: Das
00:40:33: ist schon direkt und wahrscheinlich wenn man es weiter betrachtet erstmal Vermutungen Hypothesen.
00:40:38: aber könnte ich mir vorstellen dass auch hier das elternliche Bewegungsverhalten wahrscheinlich auch noch einen Impact darauf nehmen würde?
00:40:45: Ja ja also was spannend ist?
00:40:47: jetzt nicht im Bezug auf Bewegung aber in Bezug Auf Ernährung haben Kollegen aus München genau das gleiche gezeigt.
00:40:51: wenn die Eltern insbesondere aber auch der Mann sich vor der Zeugung gut ernährt, also so unverarbeitete Nahrung etc.
00:41:00: Dann wird das auch epigenetisch nach dem gleichen Schema in die Spermien einprogrammiert sodass dann die Kinder gesünder werden.
00:41:05: Also am besten in die Eistonne mit einer Karotte täglich und dann wird das was.
00:41:11: Sehr schön, als Ernährungsmuster zusammengefasst.
00:41:14: Lass uns noch einen Punkt weitergehen nämlich ... Ich verstehe es gibt eine genetische Komponente Zweifelsohn.
00:41:19: Es gibt ne epigenetische Komponente die wirklich über die Generation hinweg weitergegeben wird.
00:41:25: Jetzt geben wir mal davon aus ein sparsammer Stoffwechsel-Typ in der heutigen Umgebung und Welt.
00:41:31: Was kann man trotzdem vielleicht tun?
00:41:34: Also was sind Maßnahmen wo ihr auch forschen werdet oder schon dran forscht wo man sagt okay lässt sich der Stoffwechse Vielleicht verändern und unprogrammieren, oder sind wir da noch nicht
00:41:44: gerade?
00:41:45: Ja doch.
00:41:46: Da sind wir schon.
00:41:47: also seitdem das braune Fett entdeckt wurde zum Beispiel wurde getestet kann man das aktivieren kann man dass rekrutieren also auch mehr machen.
00:41:55: Und das ist natürlich auch wie ich sehe eine Möglichkeit um den stoffwechsel eher so ein bisschen verschwenderischer zu machen.
00:42:01: und Wir wissen das regelmäßige kälte exposition es muss jetzt nicht eisbaden sein reicht doch schon milde Kälte Das braune fett aktiviert was man hat Und auch, wenn man es regelmäßig macht, auch rekrutieren kann.
00:42:12: Das heißt auch wirklich braunes Fett neu erzeugen kann.
00:42:14: Denn das ist der Spannende bei Menschen.
00:42:16: Bei Menschen haben wir so eine Art von Braunfettgewebe, das nennen wir eigentlich B-Schuss Fettgehebe, nicht komplett Braun.
00:42:22: Das ist ein Fett Gewebe was sehr plastisch reagiert auf Temperaturschwankung.
00:42:26: Wenn die ganze Zeit in der Wärme sind wie im Sommer dann wird das eher weißer und wenn wir mehr der Kälte ausgesetzt sind, wird das Braune.
00:42:34: Wir nennen es auch Browning in der Fachsprache.
00:42:39: Dann wird unser Bechesfettgewebe eher brauner und dann können wir im Prinzip auch mehr unsere Heizung anschalten.
00:42:45: Und mehr Heizungen rekrutieren, deswegen mehr Zucker und Fetter verbrennen um uns warm zu halten und vielleicht auch einen günstigeren Stoffwechsel bekommen.
00:42:52: Deswegen empfehle ich auch schreibt das ja auch aus meinem Buch was ich da so empfehlen regelmäßig in die Kälte zu gehen.
00:42:59: also Ich mache dasselbe auch.
00:43:01: ich gehe natürlich Eis baden aber nicht nur das ich dusche auch jeden Morgen kalt ich geh immer ein kurzer Hose und T-Shirt zur Arbeit auch im Winter, jetzt im Sommer ist es nicht so schwer.
00:43:11: Und probiere sozusagen Kältesnacks einzubauen in mein Leben und die Kälte auch ein bisschen zu zelebrieren?
00:43:17: Ich mag das, weil wenn mein Körper merkt okay ich muss was tun um zu überleben, um die Körpertemperatur stabil zu halten dann wacht er richtig auf und man merkt, der ist am Leben.
00:43:27: Wenn er's nicht könnte, dann würde man ja sterben.
00:43:30: Ich mag halt auch dieses mentale Gefühl, so'n bisschen der Kälze wiederstehen zu können.
00:43:37: Und das hat also noch andere Vorteile, regelmäßig sich der Kälte auszusetzen.
00:43:41: Das heißt aber nicht dass man jetzt die ganze Zeit in der Kältel überleben muss.
00:43:45: Also ich mache mir auch im Winter gerne mal eine Wärmflasche und ich gehe auch gern in die Sauna.
00:43:51: Ich mag es auch gemütlich warm.
00:43:53: Wichtig ist halt, dass man solche Kälterreize immer einbaut.
00:43:56: einfach so wie man ja auch Sport macht wenn man ins Gym geht
00:44:00: Macht man nicht dauerhaft.
00:44:01: Genau, man trainiert ja nicht für zwanzig Stunden, sondern man trainieren halt ab und zu und dann gibt man im Körper wieder Zeit für Regeneration.
00:44:07: Das heißt das wäre der erste Tipp.
00:44:08: Der zweite Tipp ist es gibt auch bestimmte Lebensmittel die braunes Fett aktivieren können.
00:44:13: Der bekannteste Trick ist sogenanntes Chili.
00:44:17: Da ist ein Inhaltsstoff drin, der nennt sich Kapsaicin, der aktiviert über spezielle Rezeptoren im Mund und Darm das sympathische Nervensystem und darüber, also Nordrenalin, Adrenalin.
00:44:27: Darüber dann das braune Fettgewebe – das ist auch sehr gut belegt!
00:44:30: Das Problem ist halt Chili ist sehr scharfen, müsst ihr davon sehr viel essen?
00:44:34: Das könnte auch eine Erklärung sein, warum manche Menschen anfangen zu schwitzen wenn sie Chili essen.
00:44:39: Und es gibt aber bestimmte Cups, die entwickelt wurden von der japanischen Firma.
00:44:42: Die haben so einen Chili-Präparat genommen, was nicht scharf ist und das braune Fett aktiviert.
00:44:48: Capsinoide
00:44:48: sind das?
00:44:49: Ja, Capsinooide genau!
00:44:50: Und die habe ich mir mal zuschicken lassen, wollte auch mal testen in einer Studie.
00:44:54: Das mache ich irgendwann auf meiner To-do List auf jeden Fall drauf.
00:44:57: Die ham's natürlich schon getestet, aber eine gesponserte Studie von der Firma bin ich natürlich immer ein bisschen skeptisch.
00:45:04: Ja, klar.
00:45:05: Aber das ist auch eine Möglichkeit.
00:45:06: und dann gibt es noch so Ingwer, grüner Tee, Kaffee die alle begrenzte Effekte haben vielleicht doch Omega-Dreifettsäuren aber das darf man jetzt nicht überbewerten.
00:45:14: Man wird durch Eis baden oder so jetzt nicht schlank.
00:45:17: Man würde jetzt auch durch Ingwer-Tee trinken nicht schlang oder durch Chili essen.
00:45:21: Das ist die Kombination von allem und auch noch von den anderen Tipps die ich so beschreibe im Buch die dann hoffentlich einen Effekt haben werden Obwohl der größte Hebel immer noch unverarbeitete Nahrung ist.
00:45:32: also Das muss ich immer noch ganz klar sagen.
00:45:34: Stoffwechselankorben ist gut, aber das ist so ein Add-on zur gleichzeitig... Eigentlich
00:45:39: in der Ernährung,
00:45:40: ne?
00:45:41: Also um ganz zu Beginn unseres Gesprächs zurückzukehren also die Disziplin oder die Umstellung und sich auch mit Ernährungen auseinander zu essen bleibt dann nicht ganz außen vor.
00:45:50: Aber Ich finde es super spannend wie du die einzelnen Ebenen jetzt auch mit beschrieben hast Auch wenn ich jetzt nochmal an die Hormonsituation zurückdenke Und die verschwenderischen, die einfach weniger Krelin produzieren Das Hungerverhalten sich auch noch mal mit verändert.
00:46:05: Unter Umständen sind natürlich Faktoren, dass ja ich sehe eine Person unter Umständ in meinem Alltag und denke warum kann die Person ein Stück Torte essen?
00:46:15: Verfolge das aber ja nicht über den ganzen Tag hinweg.
00:46:19: Von daher gibt es da sicherlich auch nochmal Unterschiede.
00:46:22: Genau, ich muss in dem Kontext noch mal einen kleinen Statement machen und zwar generell zu Alipositas dass man wirklich nicht denken soll wenn man jetzt Menschen sieht die dick sind, dass man denen immer die Schuld in die Schule schiebt denn das ist eine Neuroendocrine Erkrankung des Gehörens.
00:46:38: Im Prinzip, ganz einfach erklärt.
00:46:39: Es gibt ein Missmatch zwischen dem was unser Gehirn will und was unsere Umgebung ist.
00:46:43: Unser Gehirnt denkt es lebt in der Umgebungen, in der wir vielleicht alle paar Tage mal was zu essen bekommen, wenn wir irgendwie eine Garzelle erlegt haben oder mal ein paar Bären gefunden haben ja?
00:46:54: Und den Rest dieser Zeit müssen wir sparsam umgehen mit Energie.
00:46:58: Wir leben jetzt in einer Umgebigung die genau das Gegenteil von dem ist.
00:47:01: Und es gibt einen Missmatching zwischen dem, was wir sind.
00:47:03: evolutionsbiologisch gehen wir auf wie ein Hefekuchen im Durchschnitt.
00:47:09: Dann gibt es Menschen, die aber aufgrund ihres erhöhten braunen Fettanteils oder anderer Hormoneller Bedingungen in unserer Umgebung ganz gut klarkommen und die gibt das immer!
00:47:21: Man kann natürlich noch überlegen, warum gibt es sie überhaupt?
00:47:23: Es gibt Hinweise des Verschwendertypen, dass die Evolutionsbiologische jetzt nicht ausgestorben sind, weil sie vielleicht besser in den Kälteren umgebungen kommen können, weil Sie vielleicht auch besser Infektionen bekämpfen können, Gibt's so ein paar Ideen?
00:47:38: Wissen wir noch nicht.
00:47:38: Aber es gibt diese Unterschiede und die Menschen, die halt an Adipositas leiden, haben kein Problem mit ihrem schwachen Wind.
00:47:45: Die sind ihrem Gehirn und ihren Reizen, die sie immer kriegen im Food Noise, wie wir auch so schön sagen, hilflos ausgeliefert eigentlich.
00:47:55: Und das ist eine wichtige Statement, was ich nochmal machen will.
00:47:58: Ja,
00:47:58: finde ich absolut richtig und wichtig jetzt hier für Menschen ... sowohl betroffen als auch natürlich im therapeutischen Kontext damit auch Kontakt haben, ist natürlich wichtig jetzt nicht nur zu sagen ja dann Änder es eben da nicht einfach nur mit zu verkürzen.
00:48:14: Ich glaube das Thema Ernährung sowieso an vielen Stellen auch spannend und gut gestaltet werden kann unabhängig davon, unabhängt von Gewichtszunahmen und Abnahme.
00:48:23: Tim, ich find's super spannend.
00:48:25: Ich glaub', ich könnte noch länger weiter mit dir reden weil ich weiß dieses Thema rund um Kälte reize, Heze reize auch so Hormetische Reize ist auch ein Thema was du glaub' ich sowohl auch beforst aber natürlich insgesamt sehr spannend ist glaube ich auch zukünftig für die Medizin.
00:48:39: wenn du den Zuhörenden jetzt noch irgendetwas mitgeben wollen wirst Wenn sie Fragen zu ihrem Stoffwechsel haben Was würdest du ihnen jetzt
00:48:48: sagen wollen?
00:48:49: Also ich würde sagen, erst mal ganz wichtig.
00:48:51: Der Stoffwechsel ist höchst individuell.
00:48:53: Es gibt nicht jeden Menschen der den gleichen Stoffwächse hat sondern es gibt große Unterschiede.
00:48:58: das haben wir bewiesen.
00:48:59: Das ist ganz wichtig!
00:49:00: Wir haben das wissenschaftlich gezeigt und auch noch einmal in Deutschland gezeigt in den USA gezeigt dass immer ganz wichtig in der Wissenschaft Und Adipositas ist eine Erkrankung.
00:49:08: Menschen die an Adipositas leiden Die sollte man nicht stigmatisieren Sondern man sollte auf sie zugehen.
00:49:15: Man sollte ihnen helfen ihr Gewicht in den Griff zu bekommen.
00:49:18: Wir haben jetzt neue Optionen dafür, medikamentöse Option zum Beispiel die wir davor nicht hatten und die helfen aktuell sehr gut können wir natürlich nicht einverordnen.
00:49:26: aber ich möchte halt nochmal den Punkt machen ja dass unsere adipositas pandemie die wir haben wirklich existenziell ist für unsere gesellschaft weil es führt so hohen gesundheitskosten.
00:49:37: wir sollten was dagegen tun.
00:49:38: meine stoffwechsel type forschung die isst vielleicht einen baustein dahingehend.
00:49:42: das wird zb die adipositas terapie personalisieren können.
00:49:45: Ich untersuche das jetzt auch gerade bei den Abnimmspritzen.
00:49:48: Können wir vorher sagen, wer gut gewicht verliert, wer schlecht gewicht valiert?
00:49:51: Das ist mein nächstes Projekt!
00:49:52: Aber generell müssen wir was gegen die Adipositas-Pandemie tun und ich hoffe mir auch politische gesellschaftliche Änderungen, dass wir zum Beispiel so eine Zuckersteuere einführen, was ja jetzt hoffentlich kommt oder so ein Softdrinkssteuer Treppen zum Beispiel erfördern, dass das mehr Spaß macht treppen zu laufen etc.
00:50:10: oder die Umgebung so umgestalten, dass Menschen sich lieber bewegen.
00:50:13: da gibt es viele Anreize, die ich auch als sinnvoll sehe.
00:50:16: also Adipositas ist ein schwerwiegendes Problem was uns die nächsten fünfzig Jahre bis hundert Jahre bis wir's gelöst haben wahrscheinlich noch sehr stark beschäftigen wird und Wir müssen was dagegen tun.
00:50:26: vielleicht müssen wir unseren Blick auf Ernährung und eben auch auf Adipositas zukünftig deutlich verändern.
00:50:33: Natürlich spielt das, was wir essen eine entscheidende Rolle.
00:50:36: Aber genau so wichtig ist die Frage, was macht unser Stoffwechsel heraus?
00:50:40: Denn zwischen einem Stück Kuchen und einer Gewichtszunahme liegen unzählige Regulationsmechanismen wie wir sie hier besprochen haben gesteuert vom Gehirn von Hormonen.
00:50:48: unsere Mütter-Hondrien spielen eine Rolle des Fettgewebe ins Besonderes braune Fettgewäbe und der Energieverbrauch.
00:50:54: Je besser wird diese Mechanismen verstehen, desto individueller und präziser kann Ernährung künftig wahrscheinlich auch ausgebaut werden, verändert werden.
00:51:03: Lieber Tim!
00:51:04: Vielen vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
00:51:05: Ich fand es super spannend und toll direkt von dir auch so von der Forschung zu erfahren.
00:51:10: Wenn euch liebe Menschen dieser Podcast gefallen habt dann freuen wir uns natürlich wenn ihr uns einen Abo da lasst Und wenn ihr zusätzliche Fragen habt kommentiert gerne direkt hier bei Spotify unter diese Episode.
00:51:22: ich freue mich auf das nächste Mal und sage vielen dank.
00:51:24: Danke schön Matthias.
00:51:26: Revolutionäre
00:51:28: Perspektiven auf Gesundheit und
00:51:39: Krankheit.
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