Brain Food: Können Nährstoffe unser Gehirn steuern? (Dr. Teresa Cramer)

Shownotes

„Unser Gehirn kann nur mit dem arbeiten, was ihm zur Verfügung steht.“ Was wir essen, liefert nicht nur Energie für unseren Körper, sondern auch wichtige Baustoffe für unser Gehirn. Aminosäuren, also Bestandteile von Eiweiß, werden beispielsweise benötigt, um Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin herzustellen. Fettsäuren sind wichtig für unsere Nervenzellen und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe unterstützen zahlreiche Prozesse im Gehirn. Doch bedeutet das auch, dass wir mit den richtigen Nährstoffen gezielt Konzentration, Stimmung oder Schlaf verbessern können?

In dieser Folge des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Teresa Cramer darüber, welchen Einfluss Ernährung tatsächlich auf unser Gehirn hat. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Tyrosin und Tryptophan, aus denen unser Körper Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin bilden kann, sowie GABA. Dieser Botenstoff wirkt im Gehirn wie eine Art Bremse und spielt unter anderem bei Entspannung und Schlaf eine wichtige Rolle.

Dr. Teresa Cramer erklärt, warum mehr Tyrosin nicht automatisch mehr Dopamin bedeutet, weshalb GABA als Nahrungsergänzung nicht einfach ins Gehirn gelangt und wie Koffein und L-Theanin unsere Aufmerksamkeit beeinflussen können. Es geht um Omega-3-Fettsäuren, Cholin und Kreatin, aber auch um Ketone, die dem Gehirn alternativ zu Glukose als Energiequelle dienen können. Dabei wird deutlich: Bevor wir versuchen, unsere geistige Leistungsfähigkeit mit einzelnen Wirkstoffen zu steigern, bilden eine gute Nährstoffversorgung, ausreichend Schlaf, Bewegung und echte Pausen die entscheidende Basis.

Welche Nährstoffe braucht unser Gehirn wirklich? Wann kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein? Und lässt sich mit der richtigen Ernährung tatsächlich beeinflussen, wie konzentriert wir sind, wie wir uns fühlen und wie gut wir schlafen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Ernährung ist wie das Gehirn, würde ich jetzt mal sagen weiter ist wichtiger als für die Leber oder für die Knochen.

00:00:05: Also unser Gehirr macht ja von der Masse ja nur zwei Prozent des gesamten Körpergewichtes auskonsumiert aber um die zwanzig bis je nach Anspruch auch manchmal dreißig Prozent unserer täglichen Energie.

00:00:36: Hallo Menschen, willkommen zu einer neuen Folge im Paracelsus Lab.

00:00:41: Was wir essen beeinflusst unseren Körper aber können wir damit auch gezielt beeinflussen wie wir denken?

00:00:47: Wie konzentriert wir sind, wie wir uns fühlen und wie gut wir schlafen?

00:00:52: Unser Gehirn benötigt permanent Energie und eine Vielzahl von Nährstoffen.

00:00:56: Aminosäuren dienen als Ausgangsstoffe für Botenstoffe, also Neurotransmitter im Gehirnt.

00:01:01: Fettsäuren sind Bestandteile der neuronalen Membran- und Mikronährstoffe werden für unzählige enzymatische Reaktionen benötigend.

00:01:09: Und genau daraus entsteht ein ziemlich verlockende Idee.

00:01:13: Wenn Dopamin für Aufmerksamkeit wichtig ist, dann kann doch vielleicht Tyrosin die Konzentration verbessern.

00:01:20: Wenn Serotonin mit Stimmung zusammenhängt, dann kann ihr vielleicht Truptofan-Einfluss nehmen wie ich mich fühle.

00:01:26: Auf Social Media gibt es dazu wachsenden Markt und viele Informationen rund um solche Nutropics.

00:01:34: das ist ein Begriff der in dem Kontext gerne auftaucht und quasi ein biochemisches Versprechen mitgeben mehr Fokus bessere Stimmung tieferer Schlaf.

00:01:43: aber funktioniert unser Gehirn wirklich so einfach?

00:01:47: Dieses Thema möchte ich heute nicht alleine besprechen, sondern habe mir einen besonderen Gast eingeladen.

00:01:51: Teresa Kramer.

00:01:52: Teresa ist promovierte Neurowissenschaftlerin und beschäftigt sich beruflich genau mit der Frage wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse über das Gehirn und Nährstoffe praktisch übersetzen lassen.

00:02:03: Und deshalb wollen wir in dieser Episode heute drauf schauen und unterscheiden zwischen einem Nährstoff auf unserem Teller und einem Effekt im Gehirn und was dann wirklich tatsächlich passiert.

00:02:13: Und wir sprechen logischerweise auch über das Thema Supplementierung, vor allem wo endet eine interessanter neurobiologische Erklärung?

00:02:21: Wo beginnt tatsächlich belastbare klinische Evidenz?

00:02:24: Theresa, schön dass du da bist!

00:02:26: Vielen Dank, ich freu mich auch sehr.

00:02:28: Theresa lass uns vielleicht einfach direkt einsteigen.

00:02:30: Ich habe jetzt gerade erst mal dich als Neurowissenschaftlerin vorgestellt.

00:02:34: Sag uns doch mal wo steckst Du grade und wo forscht

00:02:37: Du?

00:02:38: Also ich forsche am MIT in Boston, am Peacower Institute of Learning and Memory.

00:02:42: Und im Kontext ist natürlich auch meine Forschung geht es hauptsächlich darum wie wir die Neuroplastizität also die Lernfähigkeit des Gehirns unterstützen können und der Nährung ist immer ein ganz wichtiger Aspekt in dem Ganzen.

00:02:53: Ist das denn wirklich so ein wichtiger Aspekt?

00:02:55: Also für euch in der Forschung schon aber würdest du sagen dass ist draußen in der Klinik im medizinischen Kontext auch schon angekommen.

00:03:03: Es kommt immer mehr dort an.

00:03:05: Ich forsche hauptsächlich am Modell der Maus, also man würde sagen klassische Grundlagenforschung aber natürlich arbeiten wir ganz eng zusammen mit den lokalen Kliniken rund um Boston herum vor allem dem Bostens Children Hospital, also dem Kinderkrankenhaus und dort ist Ernährung glaube ich vielmehr angekommen als bei Erwachsenen um ehrlich zu sein wie wichtig Ernährungen sind.

00:03:23: Also müssen wir neben Einzelnährstoffen, Mikronährstoffe, Aminosäuren und Fettsäuren auch über Ernährung vielleicht global sprechen.

00:03:32: Ich habe viele Fragen mitgebracht.

00:03:33: Fangen wir mal auch da ganz grundsätzlich an.

00:03:36: Wie abhängig ist unser Gehirn denn eigentlich davon was wir essen?

00:03:40: Ja also unser Gehören macht ja von der Masse ja nur zwei Prozent des gesamten Körpergewichtes auskonsumiert aber um die zwanzig bis je nach Anspruch auch manchmal dreißig Prozent unserer täglichen Energie Konzum, also alles was wir zunehmen, zwanzig bis dreißig Prozent davon geht ans Gehirn und das sogar im Ruhezustand.

00:03:57: Dazu kommt auch noch dass das Gehirnt keine Mikronährstoffe oder Energie speichern kann wie zum Beispiel die Leber- oder Knochen können ja auch einige Mikronärstoffe speichert.

00:04:05: Und das führt natürlich dazu, dass es auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen ist und das macht es besonders sensibel!

00:04:11: Also die Ernährung ist wie das Gehörten würde ich jetzt mal sagen weitaus wichtiger als für die Lebe oder für die Knochten

00:04:17: Und dementsprechend muss man sich auch mit anpassen, welche Möglichkeiten hat das Gehirn?

00:04:21: Fangen wir mal wirklich ernährungsseitig an.

00:04:23: Wird immer wieder gerne so benannt, dass Gehirne ist unser Hauptzuckerverbraucher beispielsweise.

00:04:27: Das Gehirnt brauchte unbedingt Zucker.

00:04:30: Da springt der eine schon wieder drauf und sagt wunderbar dann verkaufen halt ein bisschen Zucker fürs Gehirnen.

00:04:35: Ist ja quasi auch ein Gehirtenbooster wie es deine Einschätzung oder die Fähigkeiten des Gehirns oder des zentralen Nervensystems einzelner Neurone überhaupt Energie zu gewinnen.

00:04:47: Ja, also Glukose und Glukos ist definitiv die eine der wichtigsten Energiequellen des Gehirns.

00:04:53: Und in dem Kontext ist es definitiv darauf angewiesen.

00:04:56: aber zu sagen das Gehirn braucht Zucker ist etwas anderes als zu sagen ich esse jetzt ganz viel Zucker sind immer noch zwei ganz unterschiedliche Sachen.

00:05:04: und ein großes Problem was man vor allem bei hohem Zuckerkonsum immer wieder merkt dass das für alle mit verarbeiteten Lebensmitteln ja auch heute der Blutzucker dadurch sehr schnell ansteigt folgt natürlich ein Insulin-Spike und kurz danach kommt auch sofort der Abfall.

00:05:19: Und das bedeutet dann Müdigkeit, Reizbarkeit, Brainfockheißung... ...und natürlich noch mehr Lust auf Zucker!

00:05:23: Also Zucker ist grundsätzlich fürs Gehirn nicht die Traumvorstellung.

00:05:27: Und dazu kommt auch noch, dass wir mittlerweile wissen durch große Studien gemacht wurden und eine der größten davon kommt von der UK Biobank.

00:05:34: Die hat zweihundertzehntausend Menschen über einen längeren Zeitraum verfolgt fast vierzig Jahre und hat herausgefunden, dass eine hohe Zuckeraufnahme oder generell eine zuckereiche Ernährung mit einem erhöhten Risiko für Demenz-und Alzheimer einhergehen.

00:05:48: Das heißt ich würde grundsätzlich wenn man über Ernährungen des Gehirns spricht immer von Zucker abraten.

00:05:54: Aber das klingt so paradox.

00:05:56: Wo bekommt das Gehirn denn den Zucker her, wenn ich ihn nicht direkt aufnehmen sollte?

00:06:01: Weil der naheliegende Punkt ist ja, ich versorge mich am besten und kann mein Gehirnen braucht eine große Zuckermenge gerade wenn ich vielleicht viel denken muss.

00:06:08: Ja wo kommt dann der Zucker her?

00:06:10: oder wie schafft es das Geirn sich?

00:06:12: oder warum greift es dann auf Zucker zurück?

00:06:15: Also das Gehirn ist ja flexibel.

00:06:16: Wenn man ihm Zucker anbiete, nimmt es natürlich auch Zucker an.

00:06:20: Aber wir haben ja im Vorfeld schon kurz drüber gesprochen.

00:06:23: die zweideffizienteste Energiequelle, die eigentlich noch effizienter ist sind sogenannte Ketone und das heißt der Körper kann nämlich aus.

00:06:31: in einem Prozess der nennt sich Beta Oxidation von Fettmolekülen, kann er aus Fett eine Quelle kreieren mit dem das Gehören viel effizienter arbeiten kann als mit Zucker.

00:06:41: Das heißt Zucker ist schnell einfach günstig fürs Gehirn, aber Ketone zum Beispiel als alternative Energiequelle sind ... Man sagt dann mal so they burn cleaner.

00:06:52: D.h.,

00:06:53: dass wenn die verarbeitet werden und aus dem Zuckermoleküle letztendlich ATP-Denisentryphosphate, die tatsächlich Energiequelle des Gehirns entsteht, die produzieren viel weniger freie Radikale.

00:07:05: Und freie radikale sind etwas das das Gehirnen abfangen und bekämpfen muss und beseitigen muss.

00:07:10: Das heißt, Ketrone produzieren grundsätzlich, wenn sie in ATP umgewandelt werden.

00:07:14: Viel weniger freie Radikale als Zucker und sind deshalb eine gesündere Reform der Energie zuvor.

00:07:21: Okay, spannend!

00:07:21: Das heißt du sagst auf der einen Seite Zucker oder Zuzuckerreich in der Ernährung.

00:07:26: davon würdest du abraten?

00:07:28: Ich will sich nicht verkürzt darstellen aber das ist ein Aspekt den ich schon mal rausgehört habe.

00:07:33: Wie würdest Du denn sagen sollte ne Zusammensetzung sein oder wie viel Zucker ist dann in Ordnung für das Gehirn?

00:07:39: Es hängt natürlich auch davon ab, in welcher Form man Zucker konsumiert.

00:07:43: Also es gibt hier auch längere ... Zuckermoleküle, das sind dann so genannte Polysaccharides und die sind zum Beispiel viel leicht dazu verdauen.

00:07:50: Weil sie müssen im Darm erst mal klein gemacht werden bis sie aufgenommen werden.

00:07:54: Und das heißt dass die den Insulinspiegel nicht so schnell ansteigen lassen wie z.B.

00:07:58: Tabelschucker also diesen weißen Alltagszucker, den jeder wahrscheinlich zu Hause hat und zum Backen benutzt.

00:08:03: Das heißt ist du länger die Zuckeremoleküle sind, desto langsamer steigt der Insulinspiegel an und das führt auch nicht zu diesem typischen Crash den viele nach einer zuckerhaltigen Nahrung erleben.

00:08:14: Okay.

00:08:15: Grundsätzlich, wenn man Pulisaccharides in jeder Form zu sich nimmt immer am besten in Kombination mit Fetten ... zusammen und natürlich auch anderen Kohlenhydratten, desto länger desto besser.

00:08:27: Ich glaube ein Trugschluss den viele machen ist zu behaupten dass ein Apfel gesünder ist als ein Gummibärchen.

00:08:33: das ist zu einem gewissen Grad auch richtig.

00:08:35: aber auch Obst enthält wahnsinnig viel Fructose Und das ist vor allem bei der Ernährung von Kindern ganz wichtig weil Fructase muss nur einmal gespaltet werden und dann hat man genau die gleichen Insolinsbalk wie wenn man Gummiberchen ist.

00:08:46: Das heißt, dass es auch nicht zu unterschätzen das Obst sehr zuckereich ist und nur in Maßen genossen werden sollte.

00:08:53: Okay.

00:08:54: Lass uns noch ein bisschen Einblick geben in deinen Bereich Grundlagenforschung.

00:08:58: Du sagst, das Mausmodell ist etwas, woran du viel forscht?

00:09:02: Gib uns mal einen Einblick an.

00:09:03: was forscht so.

00:09:04: Vielleicht gibt's schon so'n Ausblick in die Richtung Nährstoffe da wo wir drauf schauen wollen.

00:09:09: Nährstoffe für unser Gehirn.

00:09:11: über Zucker haben wir jetzt gesprochen.

00:09:13: Ernährungsstrategie, die sich auch ein bisschen daraus ableiten lässt.

00:09:16: Die wir schon mal gehört haben.

00:09:17: Das ist für das Gehirn der eine oder andere Stelle hilfreiches.

00:09:21: Aber gib uns erst mal einen Blick an.

00:09:22: was forschst du?

00:09:23: Gerade oder hast Du geforscht?

00:09:25: Ja also ich habe angefangen zu forschen rund um die Krankheit Schizophrenie, weil es dort große Fehler in dem Lernverhalten gibt.

00:09:32: Also die neue Plastikität in einem schizofrieren Gehirn ist gravierend verändert und von daraus bin ich dann immer mehr an das Gaberärgesystem abgerutscht sozusagen.

00:09:41: und das Gabeärgessystem Gaber ist ein Neurotransmitter, der leider nicht ansatzweise so bekannt ist wie Dopamin oder Serotonin.

00:09:48: Den kennt ihr heute fast jeder.

00:09:49: aber Gaba ist eigentlich der Wichtigste von allen weil er ist der Einzige der als Bremse funktioniert.

00:09:55: also man kann sich vorstellen Dopamin, Adrenalin und alle sind funktionieren eigentlich wie Gaspedal Und GABA ist die einzige wirkliche Bremse, die es im Gehirn gibt.

00:10:04: Das führt dazu, dass GABA ganz wichtig ist für eine Balance und um richtig lernen zu können muss das in einem Balancezustand sein.

00:10:11: Jetzt hat GABA nicht nur was mit Lernen zu tun sondern auch mit dem Schlaf und dem Hyperarousal.

00:10:15: Das heißt natürlich auch mit Insomnia.

00:10:18: wenn Menschen nicht schlafen können liegt es meistens daran weil ihr Körper und ihr Gehirnen gar nicht abschalten können.

00:10:23: Okay.

00:10:24: Und das heißt, die Erkenntnis geht mehr in die Richtung wie GABA, also Gamma-Aminobuttasor im Gehirn überhaupt funktioniert?

00:10:33: An welchen Regionen des Gehirns quasi funktioniert.

00:10:37: und lass uns da mal den Link schaffen mit Blick auf.

00:10:40: Das habe ich eben in der Einladung auch schonmal so ein bisschen angeneutet.

00:10:44: So mit Blickauf.

00:10:45: Na

00:10:45: ja, GABA wird ja auch aus bestimmten Aminosäuren wahrscheinlich gebaut werden.

00:10:48: kann es uns da immer einen Einblick geben Vielleicht schon Ausblick?

00:10:52: macht es dann Sinn, einfach zu sagen okay da wo Gaber Baustoffe drin sind das sollte hier meine Ernährung mit einbauen?

00:10:58: Ja genau.

00:10:58: Es ist vor allem so dass Gaba als Neurotransmitter ist schon länger bekannt.

00:11:05: weil die ersten Schlafmedikamente dies damals gab haben alle den Mechanismus die Gabakonzentration im Gehirn entweder erhöhen, direkt oder den Rezeptor an dem Gaba bindet, verstärkt.

00:11:17: Wir wussten schon ganz lange, Gaba hat was mit Schlaf und Entspannung zu tun.

00:11:21: aber natürlich haben alle diese verschreibungspflichtigen Medikamente ziemlich starke Nebenwirkungen.

00:11:25: Deswegen lag schon lange der Anspruch in der Forschung dass man vielleicht einen natürlichen und gesunderen Weg finden könnte, Gabas natürlich zu unterstützen.

00:11:33: Jetzt ist Garba wie alle Neurotransmitter auch aus Aminosäuren gemacht.

00:11:37: das heißt Glutamin- und Glutaminsäure sind da wichtigsten Bausteine, die das Gehirn braucht um Gaber zu produzieren.

00:11:44: Aber natürlich gibt es noch viel mehr was man machen kann und ganz oft wenn man über Pflanzenextrakte redet denken viele sofort an etwas esoterisches.

00:11:52: aber auch viele Pflanzen-Extrakte enthalten wahnsinnig viele einzelne Wirkstoffe, die wahnsinnige relevant sind.

00:11:58: Das darf man ja nicht vergessen dass die Forschung Früher so abgelaufen ist, dass man irgendeinen Pilz in einem Labor hat wachsen lassen um einen einzelnen Wirkstoff zu isolieren der dann irgendeine Wirkung hatte und den wir als Medikament benutzen konnten.

00:12:10: Und das haben wir über lange Zeit auch über das Gabasystem gemacht und da sind in der Vergangenheit sehr viele keine Wirkstoffe aufgefallen die wichtig sind.

00:12:19: Das sind zum Beispiel einmal Valerensäure aus Baldrian, der Grund warum Baldrian also als klassisch entspannt wird liegt nur an diesem einzelnen Wirkstoff.

00:12:29: An der Valerinsäure.

00:12:30: und was man jetzt im Labor herausgefunden hat ist dass die modulieren tatsächlich dabei Rezeptoren und beeinflussen gleichzeitig den Abbau von Gabern.

00:12:39: das heißt wenn man den Abbauch.

00:12:41: Meistens ist es so, wenn ein Neurotransmitter in einer Synapse freigelassen wird.

00:12:45: Ist er für kurze Zeit an der Synapse verfügbar um sich an einen Rezeptor zu binden?

00:12:49: Aber diese Zeit ist relativ stark kontrolliert weil das soll natürlich nicht zu viel gebremst werden.

00:12:55: und was Valirin Säure macht ist dass sie den Abbau unterdrückt.

00:12:59: Das heißt dass das Dharma was in der Synapse herum schwingt viel stärker wirken kann.

00:13:03: das ist jetzt ein Beispiel aus Baldrian aber mittlerweile weiß man das Valeriensäures mit Abstand, die am meisten und am besten untersuchste Wirkstoff als Ball drehen.

00:13:13: Dann gibt es auch noch die Rosmarinsäure aus Melissa, beeinflusst auch den Gabarabbau was auch wieder dazu führen kann dass Gabarlänge an der Synapse verfügbar ist.

00:13:23: dann gibt's natürlich noch Camille, Apigenin ist ein relativ neuer Wirkstoff aber Das sind nur viele Beispiele, um zu zeigen dass es gibt mehrere Inhaltsstoffe in Pflanzen die einen sehr starken Effekt auf das GABA-System haben können und dem Gehirn helfen zu können gezielter von einem Zustand der Wachheit in die Ruhe zu wechseln.

00:13:42: Denn dafür muss das GABASystem richtig funktionieren können.

00:13:45: Wenn das nicht stattfindet, dann nickt man nachts im Bett rum und kann trotzdem die Schlafen der Körperes müde.

00:13:49: Aber der Kopf nicht!

00:13:50: Das kennt ja jeder...

00:13:51: Und das ist, finde ich einen wichtigen Punkt.

00:13:54: Das heißt wenn wir über Nährstoffe fürs Gehirn sprechen gibt es halt unterschiedliche Ansatzmöglichkeiten oder auch Faktoren, die eine Rolle spielen.

00:14:02: also jetzt nur auf einer einzelnen Aminosäure zu gehen und zu sagen naja daraus wird bestimmt schon Gaber gebildet werden, das funktioniert schon reicht nicht aus.

00:14:09: wohin gegen jetzt dass wie du's gerade beschrieben hast bezüglich der Wirkmechanismen Einzelne Pflanzenstoffe, die quasi das Gesamtnetzwerk quasi mit beeinflussen.

00:14:21: Also entweder Rückresorption oder Abbaufähigkeit oder Blockierung eines Rezeptors gibt es ja verschiedene Möglichkeiten da wo wahrscheinlich dann auch in der Medikamentenforschung mit angesetzt wird.

00:14:30: Jetzt ist es bei GABA so dass nach meinem Kenntnisstand GABA nicht bluthöhn schränkengängig ist.

00:14:37: Das heißt die Substitution würde keinen Sinn machen?

00:14:40: Genau, ich find's wahnsinnig faszinierend.

00:14:42: Dass GABA mittlerweile von allen möglichen Nahrungsergänzungsmittelfirmen als Produkt verkauft wird ... Du hast komplett Recht!

00:14:48: Es gibt überhaupt keine Beweise, dass GABA was man als Tablette einnimmt ist überhaupt ins Gehirnschaft.

00:14:54: Das ist übrigens bei Serotonin genauso.

00:14:56: Es regnet alle immer viel darüber über das Serotonim in ... Neunzig Prozent im Daum gemacht wird.

00:15:01: aber das ist etwas Grundlegendes unterschiedliches als das Serotonin, was im Hirn gemacht wird.

00:15:06: Ja, da wollte ich auch noch mit dir drauf eingehen.

00:15:09: Trotzdem bleibt das sehr gerne drin stehen und die Hauptmenge an Serotonin-Perifer wird dann quasi im Darm produziert und soll es arbeiten.

00:15:18: Bei Gaber ist es ja ähnlich.

00:15:19: Dennoch gibt es denn auf der Ebene Darm Hirnachse ... Ich weiß nicht, das ist jetzt nicht dein Hauptforschungsbereich, aber gibt es dennoch einen Effekt?

00:15:28: Es gibt ja auch Gaberpräparate da draußen, aber die quasi indirekt eine Auswirkung

00:15:33: haben können.

00:15:34: Man geht davon aus, dass es vielleicht etwas über den Vargosnerve vermittelt oder dann auch mit Glyzine im Spinalchord interagiert.

00:15:44: Gaber ist die Bremse des Gehirns und Glyzin ist der Bremsen des Spinalcords.

00:15:50: Das heißt das muss natürlich auch der ganze Körper entspannen.

00:15:53: Es gibt Vermutungen, supplementierte Gaber mit Glyzine im Spinalchord interagiert, aber wie gesagt das ist alles noch nicht bewiesen.

00:16:01: Es ist natürlich auch schwierig in der Menschen-Gaberkonzentration im Gehirn aktiv zu messen.

00:16:06: Das kann man natürlich im Labor viel einfacher machen und in einem menschlichen Gehirne ist es nicht so einfach.

00:16:11: Dann lass uns weiter dabei bleiben dass wir erstmal nochmal auf Baustoffe schauen.

00:16:16: Auch das hatte ich erwähnt aus Dopamin, was uns quasi das Neugier Neurotransmitter ist oder dargestellt wird.

00:16:25: Oder auch mit Erregung einhergehen kann.

00:16:27: Wird gebildet aus Tyrosin?

00:16:29: Dann hatten wir es bei serotonin hast du's gerade erwähnt, was nicht blutörend schrankengängig ist.

00:16:34: Dann gibt es tryptophanen.

00:16:35: Glycine hattest Du erwähnend gerade auch spannend ja auch mit mit Blick auf Daten auch interessant wenn es um das Thema Schlaf und Tiefschlaf geht.

00:16:43: Nimm uns da mal wie funktioniert das?

00:16:46: Was müssten wir in der Ernährung tun, um mehr Therosin-Triptopharenklyzine aufzunehmen?

00:16:51: oder macht es immer Sinn ist zu supplementieren?

00:16:54: Und wie kommt das Ganze eigentlich oben im Gehirn an?

00:16:56: und was passiert dann.

00:16:58: Ja also ich glaube bei vielen Aminosäuren Die Blue Zone-Schranke ist, glaub ich ... eine der ... könnte man sagen.

00:17:05: Ist es der strikteste Türsteher, den es ungefähr so gibt im Gehirn?

00:17:09: Der lässt wirklich nicht jeden rein!

00:17:11: Dazu kommt noch bei Aminosäuren und Tryptophanfelder vor allem drunter.

00:17:15: Es konkurriert mit anderen Aminosäusern in Blut.

00:17:19: Und durch diese Kompetitionen, die zwischen denen entsteht, geht's nicht nur darum mehr Proteine aufzunehmen und das dann bei Default automatisch mehr Tryptophoren im Gehin landet.

00:17:29: Also es geht ... ganz spezifisch um das Verhältnis von Tryptophan zu anderen konkurrierenden Aminosäuren.

00:17:36: Jetzt aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wenn nicht Tryptophan alleine nehme als eigenständige Aminosaure und es ist nicht über ... Natürlich könnte man auch ein Stück Fleisch essen oder einen Stück Fisch.

00:17:49: Aber es ist immer wichtig, wenn man die Chance erhöhen möchte, dass eine Aminosauere tatsächlich ins Gehirn schafft, sollte man sie probieren einzeln zu nehmen?

00:17:58: Oder... bestimmte Mahlzeiten zu sich nehmen, in denen die Aminosäure besonders hoch vertreten ist.

00:18:05: Das ist bei allen Aminosäusern fast das Wichtigste.

00:18:08: niemals zu unterschätzen, dass sie aufgenommen werden nur weil man sie zu sich nimmt.

00:18:12: Sie konkurrieren miteinander!

00:18:14: Aber ist denn diese Botschaft norowissenschaftlich betrachtet sinnvoll?

00:18:21: Nimm mal Tyrosin, um deinen Dopaminstoffwechsel zu unterstützen.

00:18:24: Ich seh's jetzt analog mit Blick auf den Gabastoffwechsel, wo man auch nicht einfach sagen würde, nimm halt Gaba.

00:18:31: Klar, mit Tyrosine hätt ich dem Baustoff dafür ... Aber es wird ja gerne so vermittelt oder suggeriert bei Truptofahren ähnlich.

00:18:38: Nimm das mal ein und dann wird deine Stimmung schon besser werden?

00:18:43: Ja, das ist natürlich schwierig also.

00:18:44: Es gibt bei Tyrosinen ja nun doch ... gute Studien, die natürlich einen Vorteil bemerken.

00:18:52: Aber auch dann nur unter bestimmten Situationen.

00:18:55: Das heißt eigentlich nur unter Stress oder wenn jemand einer höheren kognitiven Belastung ausgesetzt ist.

00:19:00: Es gibt keine Beweise das täglich Tyrosin zu konsumieren tatsächlich ein Vorteil hat oder dass man dadurch plötzlich mehr Dopamin produziert.

00:19:08: dafür es so einfach.

00:19:09: und wie du auch schon vorhin gesagt hast Tyrosin ist nur ein Baustein in der Kette.

00:19:14: D.h.,

00:19:15: wenn man sich die ganze Dopaminsynthese anguckt, fängt es ja aus Finalerlinien wird Tyrosine.

00:19:20: Daraus wird L-Dopa, daraus wird Dopamin.

00:19:22: Das Dopamin muss dann noch am Rezeptor bitten.

00:19:24: Also das ist eine wahnsinnige Kette und sich nur auf einen Boten oder auf einen Bausteinen zu berühren, ist leider ein bisschen zu kurz gedacht.

00:19:32: Verstehe.

00:19:33: Und jetzt nochmal angenommen als das finde ich mich einen wichtigen Punkt?

00:19:37: bei kognitiver Belastung oder akuten Stresssituationen.

00:19:39: Da ist Therosin durchaus ein Ansatzpunkt, jetzt würden einige sagen, ich hab so viel Stress!

00:19:45: Ich nehm einfach noch mehr.

00:19:46: Gibt es da irgendwo eine Grenze wo man sagt viel hilft viel?

00:19:54: Oder hat das auch einen negativen Effekt mit dabei?

00:19:57: Ja da kann man sich Gott sei Dank ein bisschen entspannen, weil das Gehirn sich sehr gut selber regulieren kann.

00:20:03: Also damit aus Tyrosin-Eldopamin wird braucht es das Enzym Tyrosine Hydroxylase und dieses Enzym reguliert sich Gottseidank selber!

00:20:11: Das heißt wenn es zu viel Eldopamin gibt hemmt sich dieses Enzymen selber.

00:20:15: Das heißt selbst wenn man jetzt Unmassentyrosin im Gehirnen rumschwimmen hätte würde es nicht zu einem übermäßigen Maß an Dopamin führen, weil sich dieses Enzym selber reguliert.

00:20:26: D.h.,

00:20:26: man kann jetzt an keiner Aminosäure overdosen, falls das die Frage ist?

00:20:30: Ja,

00:20:31: geht unter anderem auch in die Richtung.

00:20:33: und nochmal auf andere Aminosauern bezogen.

00:20:35: Tryptophan gilt da das gleiche Prinzip

00:20:38: oder ... Bei tryptophan gilt das Gleiche.

00:20:40: Da heißt das Enzym Tryptofan Hydroxylase II.

00:20:43: Da gilt das gleiches Prinzip.

00:20:44: Okay!

00:20:45: Das Gehirn ist wunderschön im Kontext.

00:20:47: Es baut immer eigene Kontrollen ein Weil natürlich auch für das Gehirn jedes Mal, wenn es einen Neurotransmitter produzieren muss.

00:20:53: Das ist ja auch energieaufwendig.

00:20:54: Warum sollte das Gehörenergie verschwenden?

00:20:56: Wenn es schon genug von etwas hat.

00:20:58: Okay.

00:20:59: Lass uns einmal weitergehen.

00:21:01: Was ich mit dir so ein bisschen auch mitbesprechen möchte neben grundsätzlichen Ernährungsthemen und quasi vielleicht meine Stimmung zu verbessern durch meine Ernährungen dann auf einzelne Inhaltsstoffe Baustoffe, wenn wir auf Neurutransmittern gehen ... Aus deiner Perspektive noch wichtige Substanzen für ein funktionsfähiges Gehirn.

00:21:22: oder was kann vielleicht auch wirklich gezielt helfen, um einen Gehirne Leistung zu verbessern?

00:21:28: Ob nun Konzentrationen oder auch Symptome die vielleicht entstehen wie der von dir erwähnte Brain Fog als Beispiel mit dazu.

00:21:36: Wie sieht es da aus?

00:21:38: Also natürlich glaube ich sind ganz wichtig dass man in so einem Kontext die Basics nicht vergesst.

00:21:42: das sind vor allem die B-Vitamine und Zink.

00:21:45: Nun ist es ja so, dass statistisch betrachtet würde man das wahrscheinlich nicht vermuten.

00:21:48: Aber auch in der westlichen Welt haben sehr viele Menschen Mangelerscheinungen und vor allem diese regelmäßig zu kontrollieren sei's jetzt.

00:21:56: natürlich hat vielleicht nicht jeder die Chance ein oder zweimal im Jahr einen Bluttest zu machen aber grundsätzlich ist das keine schlechte Idee weil diese Mangel erscheinenden wir mehr grad.

00:22:04: schon über V-Vitamine gesprochen also Vitamin BVI zum Beispiel ist ein essenzieller Co-Faktor für Tyrosine-Hydroxylase II.

00:22:12: Das heißt, wenn man nicht genug Vitamin BVI hat kann auch dieses Enzymen nicht funktionieren.

00:22:16: Also mal wieder ein Konstrukt in diesem Schaltkreis.

00:22:18: Entschuldigung, Eisen war besonders wichtig für Tyrosine-Hydroxylase VII.

00:22:22: Dafür braucht es Eisen aber Triptophanhydroxyslase braucht Vitamin B VI so was.

00:22:28: Genau das heißt diese Mikronährstoffe sind ganz entscheidend um einfach die Basics zu sichern.

00:22:33: dazu gehört natürlich auch Zink, Eisen also Klassiker.

00:22:37: Ich bin immer ein Großelfender davon, dass man sicherstellt, dass die Basics gut versorgt sind.

00:22:42: und dann ist ja auch mittlerweile in Europa angekommen der Wirkstoff Citikulin ich weiß nicht ob du schon genau von dem habt ihr jetzt auch schon gehört weil natürlich für alle Männer es um Konzentrationen und Leistungsfähigkeit geht vieler an Dopamin denken aber Acetylkulines ernauert Transmitter der mindestens genauso wichtig ist vor allem für das Lernen und die Gedächtnisbildung.

00:23:02: Kulin ist einer der wichtigsten Baustoffe für Acetylkulin.

00:23:06: Diesen kann man auch sehr gezielt über Citikulin und andere Präparate sogar supplementieren, wie natürlich immer schon bei den anderen.

00:23:14: Wirklich hilft es nur wenn man gestresst ist unter hoher kognitiver Belastung leidet oder der Körper eben mehr verbraucht als sonst.

00:23:23: Und das bedeutet in der Grundstruktur?

00:23:25: Dann komme ich nämlich auf das Ernährungsthema wieder zurück also Polisaheride, langkettige Kohlenhydrate als Basis.

00:23:31: Das ist eine Komponente die du mit erwähnt hast.

00:23:34: nicht zu viel freie Zuckerverfügbarkeit das ist auch nachvollziehbar.

00:23:38: so jetzt packen wir uns mal die Dinge mit dazu die wir uns über die Nahrung erstmal grundsätzlich gut mit versorgen können.

00:23:43: das heißt die Aminosäuren bekommen aus Eiweißquellen.

00:23:45: Ist dort pflanzlich versus tierisch?

00:23:49: gibt es da für dich einen Unterschied worauf man eher achten sollte?

00:23:54: Da gibt es für mich eigentlich keinen Unterschied.

00:23:56: Es ist natürlich schwieriger, vor allem das Duelter wir werden wird es für den Kappel immer schwieriger Aminosachen aufzunehmen und in dem Kontext des Duelltermannwirtest du mehr muss man einfach darauf achten dass man auf den richtigen Proteingehalter in einem Tag kommt.

00:24:11: Das ist natürlich mit dem Stück Fleisch manchmal leichter als mit Bohnen oder anderen Gemüsesorten, die viele Proteine enthalten.

00:24:19: Dass es das Einzige darauf achten würde, dass man eine gesunde Menge kommt und da reichen leider nicht zwanzig Gramm pro Tag.

00:24:25: Gut, dann haben wir die Aminosäuren ... Erwähnst du verschiedene Vitamine, B-Vitaminer?

00:24:30: Eisen.

00:24:31: Da wäre auch wieder die Frage pflanzliche Eisenquellen, tierische Eisenquelle.

00:24:35: Also Hemm-Eisen beispielsweise wäre zumindest erst mal um die Nährstoffe abzudecken mit einer Option.

00:24:40: und gut, Zitrokulin direkt nicht aber Kulin.

00:24:43: zumindest könnten wir auch tierisch aus ... Leber oder Ei wäre auch noch etwas für mir noch mit dazu ein.

00:24:52: Dann haben wir doch da auch schon mal eine ganz gute Struktur und Abdeckung mit dabei, um sich erst einmal in der Basis zu versorgen.

00:24:59: Gibt es noch etwas wo du sagst, Basisversorgung grundlegend Nährstoffversorgungen?

00:25:04: Und vielleicht auch wirklich hilfreich für Funktionsweise des Gehirns kognitive

00:25:09: Fähigkeiten?

00:25:10: Ja natürlich die Fettsäuren also die Omega-Dreifettsäure, die hast du ja auch schon angesprochen, die darf man niemals vergessen!

00:25:15: Okay DHA ist korrigiere mich aber die mengenmäßig häufigste Fettsaure

00:25:21: im Zentralen

00:25:22: Nervensystem.

00:25:23: Genau,

00:25:23: bei EPA ist genauso wichtig,

00:25:26: beide!

00:25:27: Und direkte Verfügbarkeit, sprich auch hier würdest du tendenziell eher für entweder allge Fischkomponente denken oder reicht die pflanzliche Umwandlung aus?

00:25:38: Wir hatten hier im Podcast mal einen Entwickler des Omega-III Index Prof.

00:25:45: Dr.

00:25:46: von Schakky.

00:25:47: Grüße gehen an der Stelle nochmal raus Der relativ klar sagte, naja über die pflanzliche Quelle also Alpha-Linolensäure ist die Umwandlungsrate bei vielen einfach nicht gut genug um ausreichend EPA und DH zu produzieren.

00:26:01: Aber vielleicht hast du gehörnseitig noch andere Erkenntnisse

00:26:04: drauf?

00:26:05: Nee weil nur wenn es umgewandelt ist kann das natürlich auch effizient benutzt werden.

00:26:09: da hat er total recht!

00:26:10: Es ist natürlich auch so dass ob ihr Zwisch oder Eier geht das hat ja auch viel.

00:26:15: Ich würde in solchen Momenten auch immer dazu raten, dass eine Routine ist eigentlich wichtiger.

00:26:21: Ist das allerwichtigste?

00:26:24: Wenn sich jemand schwer tut und ich kenne das aus eigener Erfahrung, dass die Eigenpräparate dann doch besser schmecken als die, die aus Fisch gewonnen sind, ist natürlich schwierig.

00:26:31: Je nachdem, wann man es einnimmt ... In so einem Kontext wie würd ich immer raten was immer einem Individuum am besten gefällt und dass jemand leichtesten fällt, konstant einzunehmen, ist dann auch die richtige Entscheidung.

00:26:45: Die Omega-III-Fettsäuren werden aber ja nicht benötigt zur Bildung von Neurotransmittern.

00:26:51: Wozu brauchen wir sie denn?

00:26:52: Weil das ist ja nun mal ein gesundes Gehirn auch, glaube ich wichtig!

00:26:56: Ja also Sie sind zu einem gewissen Grad zwar nicht direkt an den Neurrotransmittern beteiligt, aber an Neuronen und die Zellmembranen besteht hier auch aus diesen Fettsäulen.

00:27:04: Und jedes Mal wenn er eine Neurothransmitter, die werden innerhalb eines Synaptic Terminals, also innerhalb einer Synapse in so kleinen Kügelchen gelagert.

00:27:14: Und erst wenn sie gebraucht werden, werden Sie sozusagen in die Synapse freigelassen.

00:27:17: und für all diese ganzen Kügelchien, für all das braucht man überall Fettsäuren!

00:27:21: Deswegen sind sie vielleicht nicht direkt an der Bildung beteiligt aber sie sind daran beteilicht dass Neurotransferter freigesetzt werden können.

00:27:28: Lass uns den Punkt den ich gerne nochmal aufgreifen wollte den du gerade erwähnt hast diese Basics-Versorgung, Nährstoffversorgung eventuell die Möglichkeit zu haben.

00:27:38: Nicht alle das ist klar.

00:27:39: aber auch mal seine Mikronährstoff Versorgung zu checken, hattest du mit erwähnt?

00:27:44: Lass uns darüber reden zwischen mangel Situationen beheben und dann auch der Gedanke optimieren bis hinzu.

00:27:53: ich habe jetzt hier eine gezielte Stresssituation wo ich mich sehr stark konzentrieren muss.

00:27:56: da setze ich vielleicht noch mal gezielt etwas mit ein.

00:27:58: also ich würde so in drei Stufen mal einteilen wo man sagt so nährstoff versorgung dann Optimierung und dann wirklich Marketingseitig ausgedrückt, so eine Art Booster oder sowas zu verwenden um das Gehirn zu unterstützen.

00:28:10: Wie ist da deine Einschätzung?

00:28:11: Wo würdest du welche Mikronährstoffe oder Nährstoffen grundsätzlich einordnen?

00:28:16: Also natürlich ist eine Mangelentscheidung die einem vielleicht in einem Blutbild angezeigt wird es nicht etwas was der Mensch empfinden kann.

00:28:23: Das ist natürlich Klavier haben nicht ein bestimmtes Gefühl und wissen dann, ach mir fehlt Vitamin A oder Zink.

00:28:29: Also ich glaube das muss man auch differenzieren können weil eine Grundversorgung... etwas ist, was nicht empfunden werden kann.

00:28:38: Und die größten Mangelerscheinungen, die es gibt sind eigentlich in der westlichen Welt also vor allem im deutschsprachigen Raum, das ist Vitamin D A und Zink.

00:28:47: Das sind einfach drei so entscheidende Mikronährstoffe, dass ich besonders auf diese drei achten würde.

00:28:52: Die Statistik in der Schweiz zum Beispiel liegt bei sechzig Prozent aller der ganzen Bevölkerung hat einen Vitamin-D-Mangel und vierzig Prozent ein Vitamin-A-Mangell.

00:28:59: Also das Absurd hoch für ein Land, bei dem man auch denken würde ... Das Obst und Gemüse ist nährreich.

00:29:05: Also, das ist schon ein wichtiger Punkt.

00:29:07: Und das wäre sozusagen die allerwichtigste Kernvorsorgen, die man braucht.

00:29:11: Es ist natürlich schade, dass man diese nicht empfinden kann.

00:29:14: Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass ein Booster nicht unbedingt gerechtfertigt ist zu jeder Zeit.

00:29:19: Also es ist ganz spannend.

00:29:20: Jeder möchte sein Gehirn jederzeit optimieren und weiter pushen.

00:29:23: Aber den meisten Schälen könnte man davon ausgehen, das eigene Gehirn weiter zu boosten und immer mehr aus sich rauszuholen, ist natürlich auch so ein bisschen zeitgeist.

00:29:35: Wir arbeiten alle viel länger als wir wahrscheinlich noch vor zwanzig Jahren gemacht hätten.

00:29:39: aber auch da bin ich um ehrlich zu sein in vielen Fällen ein großer Fan von Mikropausen und einem kleinen Spaziergang anstatt jetzt irgendwas einzuschmeißen damit man vielleicht nochmal ganz kurz für die nächsten zwanzich Minuten besser funktionieren kann.

00:29:53: Was macht die Mikropause oder einen Spazieregang?

00:29:56: was macht das im Gehirnen?

00:29:57: weil du sagst es würde sogar noch vorziehen bevor ich irgendetwas jetzt einfach nur zum Boosten verwenden

00:30:02: würde.

00:30:03: Ja, und vor allem wenn man konzentriert arbeiten möchte viele verbringen ja ihre zehn oder zwanzig Minuten Pause auf Instagram und das ist natürlich auch eine kognitive Belastung fürs Gehirn.

00:30:14: Das heißt fürs Gehirn ist, dass überhaupt keine Entspannung.

00:30:17: Diese Mikropause erlaubt es wirklich mal ganz kurz dem Kopf aus diesem Stressmoment herauszukommen und einmal ganz kurz durchzuatmen, das dieses Thema mal ein bisschen sich runterfahren können.

00:30:27: Und man merkt das sogar bei Menschen die regelmäßig diese Mikropausen machen.

00:30:31: Die haben einen viel entspannteren Cortisol-Rhythmus als jene, die konstant durchhasseln und noch einen doppelten Espresso trinken und noch ein doppelte Espresse trinken.

00:30:39: Und desto mehr Cortisol man über den Tag aufbaut, desto schwieriger wird es für Gaber abends!

00:30:44: die das Ganze runter zu fahren und gemütlich abzubremsen.

00:30:47: Jetzt hatten wir gerade schon gesagt, so Basisversorgung wie sagt es Vitamin D, Drei, Zink und Vitamin

00:30:55: A.

00:30:55: Vitamin A ist interessant!

00:30:57: Und dann wäre die Frage somit Blick auf Eisen sicherlich auch häufig noch mit dem Thema.

00:31:02: Vor allem bei Frauen genau.

00:31:04: B-Vitamine also b-twölf vor allen Dingen ist natürlich unter Umständen eine Ernährungskomponente.

00:31:08: Dennoch mit dem Blick auf, na ja wie können wir denn jetzt unser Gehirn neben der Ernährung?

00:31:13: Neben den Komponenten.

00:31:15: Sprich Stabilisierung des Blutzuckerspiegels was eine Rolle mit dabei spielt die Nährstoffe, die mit abgedeckt sind also vielleicht auch über ne vielfältige Ernährungen Wie kann ich dann doch mein Gehirnen noch unterstützen wo du sagen würdest okay das ist wirklich eine Ergänzung neben der grundlegenden Mikronährstoffversorgung Wo du drauf setzen würdest und sagen würdest dass es schon für viele nicht in jeder Konstellation aber schon was hilfreiches?

00:31:37: Das ist keine leichte Frage, weil natürlich sich jeder Mensch grundlegend auch anders ernährt.

00:31:42: Also ich glaube dass viele Menschen ich eingeschlossen und viele aus meinem Freundeskreis alle Proteine aus gutem Grund dazu nehmen und jeder merkt auch einen positiven Unterschied damit wir einfach auf eine ausreichende Aminosäuren zuvorkommen.

00:31:58: Das ist so eine individuelle Frage und das hat auch das Thema bei Ernährung.

00:32:01: Es ist gar nicht so leicht, eine One-Size-Fits-All-Solution zu finden weil natürlich auch jeder Insulin-Spiegel anders reagiert.

00:32:08: es gibt Menschen und ich glaube eines der coolsten Experimente, die ich mal gemacht habe.

00:32:13: Ich bin kein Diabetiker, aber ich hab mir trotzdem so einen Glucose-Sensor einpflanzen lassen und hab zwei Jahre lang mit dem gelebt.

00:32:19: Und ich hab eine Zwillingsschwester.

00:32:20: das ist natürlich jetzt für die Wissenschaft das spannendste Experiment überhaupt!

00:32:24: Aber wir beide haben gemeinsam zu Abend gegessen zum Mittag gegessen und haben gemerkt dass unser Insulin-Spiegel bei jedem ganz anders funktioniert.

00:32:31: Das ist auch etwas was sich in der Kindheit entwickelt Signalisiert Insulin, wann fängt es an zu schließen?

00:32:38: Also das ist schon sehr spannend.

00:32:39: Da ist jeder Mensch so individuell.

00:32:41: Es ist sehr schwierig da eine grundlegende Aussage zu machen.

00:32:43: Aber ich finde das trotzdem wichtig weil in der ganzen Richtung jetzt würde sagen würdest auch was da draußen auf dem Markt unterwegs ist und alle sollen man diesen einen Booster hier nehmen?

00:32:54: oder dass zur Unterstützung für das Nervensystem oder einzelne Aminosäuren davon würdest du Tendenziell eher auch abraten?

00:33:02: Naja also Ich nehme selber wahnsinnig gerne Tyrosin und N-Azithyltyrosin vor allem.

00:33:08: Und auch Kohlien, wenn ich gestresst bin und weiß, dass sich jetzt einfach richtig viel konzentrieren muss.

00:33:13: Das ist aber eine Nötlosung für den Moment, wenn nicht mehr einfach keine Pause erlauben kann!

00:33:17: In solchen Momenten und die Momente kennen ja wahrscheinlich viele, dann muss man einfach durchpowern.

00:33:22: Aber ich probiere immer kurz danach oder am nächsten Tag, wenn mich wieder atmen kann... eine zehn, zwanzig Minuten richtige Pause einzubringen.

00:33:28: Weil ich glaube, dass die viel gesünder ist für Fiskirne als Dauer weil wir uns natürlich auch nicht daran gewöhnen wollen immer diesen Quick Fix zu benutzen.

00:33:35: wenn wir einmal gemerkt haben das ja funktioniert wird es nur noch um so schwieriger sich an gesündere Rhythmen zu gewöhnt oder wiederzugewöhnen.

00:33:43: Ich habe nochmal ein paar andere Nährstoffe mitgebracht.

00:33:49: Ja, sehr gerne in den Medien sage ich mal.

00:33:51: In sozialen Medien auf jeden Fall auch immer wieder gehypt werden oder benannt werden.

00:33:55: Allen voran Koffein gehört mit dazu.

00:33:58: Was würdest du sagen zur Verwendung von Koffeen?

00:34:02: Wie funktioniert es und welchen Impact hat das dann auf meine Gehirnleistung oder Leistungsfähigkeit?

00:34:09: Gut, Kaffein macht uns ja eigentlich nur wach.

00:34:12: Und Wachsein ist schon etwas Grundlegendes anderes als konzentriert zu sein.

00:34:15: Die meisten Menschen trinken ja nun Kaffee.

00:34:17: Kaffe funktioniert so, dass es sogenannte Adenosine-Rezeptoren im Gehirn blockiert und dadurch werden wir wach... Also das du länger den Tag veranschreitet baut sich Adenosinen im Gehör auf und dadurch wären wir müde!

00:34:29: Jetzt wenn wir jetzt Kaffeedrinken blockt, dass diese Rezeptoren Adenosin kann nicht mehr binden und wir sind dementsprechend wach.

00:34:36: Es ist aber so, dass Wachseien und das Kennen viele die vielleicht den sechsten Espresso in einem Tag trinken.

00:34:41: Und merken man es bringt nichts mehr.

00:34:42: ich bin trotzdem noch unkonzentriert.

00:34:44: also wachsein Ist etwas anderes als konzentrier zu sein und vor allem ist es auch manchmal sogar kontraproduktiv Weil man sich dann erst recht nicht mal konzentrieren kann weil man dann vielleicht viel zu Wie könnte man sagen?

00:34:56: Also dann ist man viel zu aufgedreht.

00:34:59: Wenn Koffein kombiniert wird, dann nehme ich nämlich den nächsten Nährstoff mit dazu.

00:35:03: Deine Einschätzung gerne auch dazu und kombiniere ihn mit L-Tanin.

00:35:07: Ja das ist für eine sehr starke Kombi die ich auch sehr regelmäßig konsumiere muss ich sagen weil nämlich L-Teaninen moduliert laut den jetzigen Erkenntnissen.

00:35:18: Und so ganz haben wir diese Aminosäure immer noch nicht verstanden, aber es modulieren vor allem auch das Gabasystem und dass wird dazu, dass auf eine man spricht immer von so einer konzentrierten Wachheit also ist sozusagen es glättet das Excitement was vom reinen Koffein kommt und macht uns damit entspannter und damit erlaubt es einen in diesen konzentrierten Modus überhaupt einzukommen.

00:35:40: Aber ja, die Studienlage für die Kombination ist wahnsinnig stark.

00:35:44: Und das wurde mit vielen objektiven Daten gemessen.

00:35:46: Ich glaube es ist eine magische Kombination, die jeder mal probieren sollte!

00:35:50: Okay ich nehme den nächsten, die nächste Substanz auch ein quasi Aminosaurer oder zumindest gebildet aus Aminosauern.

00:35:58: Das Thema was viele im sportlichen Bereich auch kennen nämlich Kreatin Und wir hatten das auch schon mal hier im Podcast als Thema.

00:36:06: Und Kreatin eben nicht nur zu verstehen, dass zur Wurzgl-Wachstum führt was es ja per se auch nicht tut sondern im Endeffekt eigentlich Energiebereitstellung sicherstellt.

00:36:16: Wie siehst du die aktuelle Datenlage mit Blick auf Energieversorgung für das Gehirn und die Verwendung von Kreatinen?

00:36:23: Das ist jetzt aus der Zellkulturforschung.

00:36:26: da gibt es sehr starke Belege dafür, dass Kreatien tatsächlich hilft sozusagen Stoffe in die Mitochondrien zu bewegen, damit sie dort effizienter zur ATP verwandelt werden können.

00:36:38: Und diese Datenlage ist sehr stark ... Im Kontext des Gehirns wurde es noch nicht so stark untersucht, weil der Fokus natürlich bislang eher auf den Muskeln lag, wie man gesagt hat.

00:36:49: Aber sobald da mehr rauskommt, ich verfolge's auf jeden Fall neugierig, weil ich bin auch gespannt.

00:36:54: Unter uns?

00:36:55: Du verwendest kein Kreatin!

00:36:57: Ich

00:36:57: verwendet keine Kreatine.

00:36:58: Okay, interessant.

00:37:00: Eine Substanz hab ich noch, die haben wir quasi eben zu Beginn schon mal angesprochen.

00:37:06: Weil wir im Vorgespräch auch schon dazu gesprochen haben und das sind Ketonkörper.

00:37:11: Wir hatten eben drüber gesprochen, dass das Gehirn flexibel Energie produzieren kann oder sich mit Energie viel mehr versorgen hat.

00:37:20: Auch Lactat spielt ja eine Rolle dabei.

00:37:23: Am Ende haben wir etwas was sich in dem Klokosestoffwechsel bewegt der Bildung von Ketonkörpern in den Leber, die dann auch das Gehirn sehr effizient versorgen.

00:37:36: Jetzt muss man vielleicht da noch mal kurz erklären ... wenn sie selbst gebildet werden, muss sich quasi auch mein Ernährungsmuster dementsprechend anpassen.

00:37:44: Also Fasten könnte beispielsweise eine Komponente sein und Kohlenhydrat reduziert essen, wenn wir über so ne ketogene Ernährung sprechen.

00:37:52: Zuerst dazu, bevor ich über die Supplementierung von Kettunkörpern spreche.

00:37:56: aber zuerst Keto gehen in Ernährung und Fasten, auch Intermittieren ist Fasten.

00:38:01: Wie ist deine Einschätzung dazu?

00:38:03: Persönlich gerne aber logischerweise was die Daten uns hergeben und wie sinnvoll ist das für ein gut funktionierendes Gehirn?

00:38:10: Ja, also die Ketone waren ja schon lange bevor sie jetzt populär geworden sind.

00:38:15: Waren Sie auch schon seit Langem eine Standardernährungstherapie für Epileptika?

00:38:19: Und das hat natürlich auch die Gründe weil das Gehirn wenn es ketone als Energiequelle bekommt sehr effizient mit den arbeiten kann und ist weniger Wie könnte man das formulieren weil dadurch weniger Stoffe entstehen die nicht gewollt sind.

00:38:32: sagen wir mal so und diese Ist die Theorie bei epilepsy reizen das gehören zudem grad dass es dann more likely ist, wieder in so einen Status Epileptikus zu geraten.

00:38:43: Also jetzt zu den Ketonen als solche... Ich glaube bei dem Intermitted Fasting muss man glaube ich ein bisschen vorsichtig sein weil nicht Jeder Körper stellt gleich effizienten Ketone her.

00:38:56: Bei jedem dauert es länger, bei anderen geht schneller.

00:38:59: Das hat natürlich auch viel mit Reutine zu tun und das ist auch wieder eine Sache die sich zum Großteil in der frühen Entwicklung festlegt wie niedrig der Blutzuckerspiegel sogar sein muss so dass die Leber anfängt Ketrone zu produzieren.

00:39:11: also das ist ein sehr fein getunedes System.

00:39:14: nicht jeder Körper reagiert nach sechs Stunden fast gleichermaßen da drauf.

00:39:19: Falls jemand mal Intermitted Fasting probiert hat, dann gibt es ja auch verschiedene Modelle.

00:39:24: entweder man fasstet acht Stunden oder vielleicht sogar zwölf Stunden und die meisten, die anfangen erleben das als wahnsinnig anstrengend ums macht wahnsinn nicht müde die ersten paar Tage weil der Körper sich erst einmal daran gewöhnen muss in so einem Kontext überhaupt die Tone bereitzustellen.

00:39:39: jetzt ist aber so dass wenn jemand ganz lange Intermited Fasted das System sehr gut funktioniert Ketone schneller bereit werden.

00:39:47: Jetzt sind natürlich diese Datensätze immer sehr verwirrend, weil meistens in der Rekrutierung der Probanden nicht wirklich darauf geachtet wird seit wie vielen Monaten oder Jahren oder vielleicht erst Tagen sie überhaupt intermittent fasting machen.

00:40:00: also das ist eine Sache es ist etwas was sich mit der Zeit entwickeln muss.

00:40:05: ja und zu Kohlenhydratarm Ernährung ist das natürlich auch so dass Dadurch, dass der Körper in so einem Kontext gar nicht so viele Kohlenhydrate zur Verwendung zugestellt wird.

00:40:16: Das vereinfacht natürlich auch dem Körper wieder die Getone zu produzieren.

00:40:19: Also grundsätzlich sich Zuckerarm oder Kohlenhydratarm zu entnehmen und zugleich Kohlen hydratarmen Ernährungen.

00:40:27: intermittent fasting ist an sich ja für die Leber das gleiche.

00:40:31: Das heißt nämlich es gibt weniger Zucker, das im Blut rumschwingt und dadurch wird die Lebers motiviert getone zu kroduzieren.

00:40:37: Und Theresa, einen Punkt würde ich jetzt ganz gerne noch dazu ergänzen.

00:40:40: Wir reden über Ernährungsmöglichkeiten, über Fasten, über Kohlenhydrate, arme Ernährung und jetzt gibt es ja die Möglichkeit – ich habe das eben schon angedeutet – auch Ketonkörper zu substituieren quasi den Weg zu umgehen, die Leber zu schonen.

00:40:55: kümmer dich nicht mit der Ketonbildung wird quasi Ketone dem Körper direkt zur Verfügung gestellt.

00:41:02: Macht das Sinn?

00:41:03: Ist das ein Einsatz auch für das Gehirn logischerweise oder für die Funktionsweise des Gehirns.

00:41:09: Ja, also die Grundidee dahinter ist gut.

00:41:12: Man darf aber ... Also vor allem in Amerika ist es ja mittlerweile ein großer Trend durch Ketone-IQ und wie die anderen Firmen alle heißen.

00:41:19: Es ist ein großer Trennt geworden.

00:41:22: Die Logik dahinter is auch plausibel.

00:41:23: was man mal wieder nicht vergessen darf ist auch dass die Ketrone

00:41:27: v.a.,

00:41:28: wenn parallel Zucker im Blut zirkuliert auch hier an der Hirnschrank, an der Bluthirnschranke mal wieder nicht einfach so eingenommen werden.

00:41:37: Wenn Blut-, wenn Zucker- und Ketone gleichzeitig verfügbar sind wird das Gehirn immer Zucker bevorzugen.

00:41:43: Das heißt, Ketrone zu nehmen aber gleichzeitig dazu den Tafel Schokolade zu essen heißt nicht dass das Gehörnt die Ketonne tatsächlich benutzt.

00:41:51: also man muss schon gleichzeitig oder parallel dazu einen kleinen Zustand erzeugen in dem Kohlenhydrate nicht verfügbaß sind sodass das Geheur die Keton tatsächlich nutzt.

00:42:02: Einen Punkt, den will ich ganz gerne noch ansprechen.

00:42:04: Wer dich kennt oder dich auch nach recherchiert was du so machst, du bist ja in unterschiedlichen Bereichen tätig.

00:42:11: das heißt auf der einen Seite wirklich Forschend Grundlagenforschung mit dabei und ein Thema über das wir darüber hatten wir nämlich auch nochmal mit Austausch gehabt im Vorfeld und ich würde es gern noch einmal mit ansprechen beim Thema Nährstoffversorgung für das Gehirn und das Thema Supplements in der Entwicklung mitaufzugreifen.

00:42:29: da bist Du quasi auch mit Tätik.

00:42:32: Und jetzt interessiert mich natürlich, wie gestaltet man so etwas?

00:42:36: Also wie geht man in die Entwicklung und sagt okay wir haben ein Themenfeld vielleicht, ob Konzentration, Stimmung, Schlaf ... Wie geht man quasi vor zu sagen, welche Daten können wir aus der Grundlagenforschung nehmen oder auch aus klinischen Daten heraus und ein passendes Supplement auf den Markt bringen was wirklich dann noch hilfreich ist.

00:42:59: Also ja, ich hab mein ganzes Leben lang schon muss ich gestehen.

00:43:02: Wahnsinnig viele Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert.

00:43:04: und wenn man natürlich selber in der Forschung tätig ist hat man auch einen anderen Blick da drauf weil man halt viele von den Studien vielleicht sogar besser versteht weil alle sind nicht immer so leicht geschrieben dass sie für jede Live verständlich lind und dazu erkennt man als Wissenschaftler natürlich auch welche Studie wirklich gut aufgesetzt war und welche nicht.

00:43:21: das ist natürlich auch ein großer Vorteil.

00:43:24: Ich hatte dann das Glück bei Food For Lives, dass es ein Schweizer Start-up mitzuwirken und sozusagen meine Passion für die Nahrungsergänzungsmittelindustrie, die ich schon immer hatte dort mit einzubringen.

00:43:35: Und der Grundgedanke war dahinter eigentlich als neuere Wissenschaftlerin ist man ja fast ernüchternd darüber wie... Es ist natürlich schön, wie viel Aufmerksamkeit Muskeln, Darm und Grobe bekommen.

00:43:45: Aber das Gehirn, was jeden Tag für uns denkt, fühlt und leistet, bekommt eigentlich noch nicht so viel Beachtung.

00:43:51: Und deswegen war Food for For Me ein Traum dort mal mitzuwirken.

00:43:55: Nicht nur weil ich viele von den Wirkstoffen, die bis dato schon immer selber viel genommen habe auch mit einbringen konnte... Aber was bislang vor allem in diesem Kontext fehlt, ist dass man einfach neuronale Systeme als Ganzes angeht.

00:44:07: Und wir haben ja auch schon drüber gesprochen es reicht nicht nur einen Baustein zu geben das ist eine Kette und dass man diese Kette von allen möglichen Winkeln hinaus unterstützt.

00:44:17: Das war eigentlich auch bei Food for the Starting Point.

00:44:20: Eins haben wir viel über Neurotransmitter gesprochen.

00:44:23: Es hat natürlich auch einen Grund, warum Neurrotransmittern ein besonders gutes Ziel im Gehirn sind.

00:44:27: Denn wir wissen schon aus der Neurofarmakologie durch die verschiedensten verschreibungspflichtige Medikamente, dass es einfach besonders starke Hebel sind mit denen man einen starken Effekt im Gehör erzielen kann.

00:44:38: Also GABA haben wir kurz übergesprochen.

00:44:40: Benzodiosepins, die Nummer einschlafen und Entspannungsmedikamente wirken alle über GABA.

00:44:45: Ritalin wirkt über Dopamin.

00:44:48: Die SSRI ist die klassischste ... Antidepressiva wirken über Serotonin.

00:44:52: Wir wissen, dass es sehr starke Hebel sind die wir im Gehirn benutzen können natürlich aber auch mit starken Nebenwirkungen.

00:44:58: und wenn man jetzt das ganze neuronale System also die Dopamin-Synthese als solches betrachtet kann man nicht nur die Bildung von Dopamin unterstützen sondern auch die Enzyme mit Co-Faktoren die es braucht den Rezeptor hinten raus ein viel einheitlicher Approach den es einfach bislang noch gar nicht so gibt.

00:45:18: Natürlich haben verschreibungswichtige Medikamente ihre Daseinsberechtigung.

00:45:23: Aber ich würde auch behaupten, dass sie heute manchmal zu leichtfältig verschrieben werden und das vielleicht die Ernährung ein guter erster Ansatz sein sollte um dem Gehirn die Baustelle zu geben, die es braucht.

00:45:34: Denn es kann eben nur mit dem arbeiten was ihm zur Verfügung gestellt wird.

00:45:38: Und gerade unter kognitiver Belastung brauchen wir halt manchmal leider ein bisschen mehr.

00:45:42: Das sind genau diese Richtungen wo du sagst in Therosin Colin, hast du angesprochen?

00:45:48: In deinen stressigen Phasen.

00:45:49: Das werden beispielsweise in Richtung LT-Anähen gehört und mit dazu Koffein in der Kombination.

00:45:54: Dann Basis-Nährstoffversorgung ist nachvollziehbar und verständlich.

00:45:59: Und genau diese Kombination oder auch passend für die unterschiedlichen Neurotransmitterhaushalte da setzt man dann quasi auch in der Produktentwicklung drauf an und sagt Da genau die Richtung ist das was an der ein oder anderen Stelle noch wirklich benötigt wird.

00:46:12: Genau!

00:46:13: Dann frage ich dich trotzdem Als Wissenschaftlerin, wie funktioniert es für dich?

00:46:17: Wenn du da draußen den Markt auch mitbeobachtest.

00:46:20: Ob nun bewusst oder einfach nur Informationen irgendwie reingespielt bekommst ... Wie sehr nervd ich das wenn dann zu sehr hier wieder ein Brainbooster dort und Dopamin- oder Stimmungsaufhäller hier und da beworben wird!

00:46:36: Was macht dich da skeptisch?

00:46:38: Oder sollte vielleicht auch geachtet werden, um das sauber zu trennen.

00:46:43: Also Nährstoffversorgung ja für das Gehirn einbaustein.

00:46:46: Du hast eben Bewegungen angesprochen, die auch so wichtig ist.

00:46:49: Aber wie schaffen es die Menschen, die nicht so tief drin sind und verstehen der Wirkstoff oder der Inhaltsstoff könnte einen Effekt auf den Neurotransmitterhaushalt haben?

00:46:59: Worauf sollten Menschen achten?

00:47:01: Ich glaube ... Was mich an diesem Markt fängt, wie man damit an was mit, glaube ich aktuell einfach sehr nervt.

00:47:07: Und dadurch dass das Gehirn als System funktioniert ist es schon mal einen einzelnen Wirkstoff zu nehmen und zu hoffen, dass damit die große Erlösung eintritt.

00:47:16: Das regt mich eigentlich wenn nicht ehrlich bin, glaube Ich am meisten auf in diesem Markt weil dann wird ein Wirkstopf versprochen und der soll dann die Heilungen kreieren.

00:47:23: Das finde ich ganz ganz schwierig.

00:47:25: Zusätzlich gibt es ja nun mittlerweile auch viele Produkte, die überraschend zuckerhaltig sind.

00:47:30: Nun ist das auch so dass man in der Nahrungsergänzungsmittelindustrie den Zuckergehalt nicht deklarieren muss.

00:47:36: Das heißt, die meisten Konsumenten wissen auch leider nicht ob da überhaupt Zucker drin ist und das haben wir auch schon übergesprochen wäre wirklich nicht optimal.

00:47:44: Ja, ich weiß gar nicht wie man jemanden da draußen wirklich unterstützen könnte.

00:47:49: Es ist auch ein sehr spannender Bereich.

00:47:50: Ich würde jedem empfehlen sich einzulesen und zwar nicht mit Chatchi-BT sondern es doch zu probieren und sonst vielleicht auch einen Arzt oder einen Experten nach Rat fragen.

00:47:59: Und Menschen geben sehr gerne ihren Rat.

00:48:01: Du bist ja auch ein toller Ratgeber!

00:48:03: Menschen hören dir zu damit sie cleverer supplementieren und vielleicht nicht auf jeden Marketing-Hack reinfallen.

00:48:09: Also ich würde jedem raten sich ein gewisses Grundwissen anzueignen und dann individuelle Inhaltsstoffe nicht so ernst zu nehmen, weil dafür ist das Gehirn viel zu komplex anstatt dass ein einzelner Inhaltstoff einen retten könnte.

00:48:23: Das ist ein total wichtiger Aspekt dieser grundsätzliche Vorstellung die man ja hat.

00:48:28: ich schmeiß es hier oben in den Mund rein es geht im Darm zieht einmal nach oben durch ins Gehirne rein und dann ist alles funktioniert alles wunderbar.

00:48:37: So greift das völlig zu kurz aber Dennoch zeigt sich ja relativ klar Es kann ja auch nicht anders sein.

00:48:43: Baustoffe, Fetzerhund sehe ich auch als ein ganz wichtiger Aspekt.

00:48:49: Die Baustofe für die Neurotransmitter müssen natürlich irgendwie aufgenommen werden.

00:48:53: Als Basis über die Ernährung und in bestimmten intensiven Situationen natürlich vielleicht auch eine zusätzliche Ergänzung.

00:49:00: Lass uns da trotzdem noch mal das finde ich noch gut.

00:49:02: zum Ende hin jetzt auch nochmal so eine Art Hierarchie herausarbeiten.

00:49:06: also Ernährungs ist ein zentraler Baustand keine Frage.

00:49:11: Regelmäßige Bewegungen oder auch diese Mikropausen, find ich ein Superpunkt.

00:49:17: Also Sitzunterbrechungen die gerne intensiv sein können vielleicht mehr Laktatproduktion und das gehören auch noch mal mit Energie zu versorgen.

00:49:25: Wo würdest du das Thema ... Du hast es schon angedeutet aber ich möchte gerne von dir hören das Thema Stressregulation und vor allen Dingen Zyklane-Rhythmus Tagnachtrhythmus und Schlaf einordnen?

00:49:35: Ich würde fast sagen, es ist auf dem gleichen Level wie Ernährung.

00:49:39: Und Schlaf ist wirklich so unfassbar wichtig!

00:49:42: Ich bin fast immer auf mich selber sauer wenn ich zu wenig geschlafen habe.

00:49:46: das erste was ich morgens mache ist auszurechnen wie viele Stunden ich geschlafend hab.

00:49:50: Ich bin persönlich auch nicht so ein Fan von Trettern weil sie doch zu sehr meine Stimmung unter tags beeinflussen.

00:49:56: dass beeinflusst dann mit welcher Erwartungshaltung ich den tag starte.

00:50:00: aber schlaf ist das alle allerwichtigste.

00:50:02: nun ist es ja auch so Und die Diske-Panz zwischen dem empfundenen Schlaf und dem tatsächlichen Schlaf ist ja unfassbar groß.

00:50:09: Also jeder, der mal so eine professionelle Schlafanalyse gemacht hat ... Ich kenn niemandem, der total überrascht war.

00:50:15: Entweder man hat gut geschlafen oder man hat schlecht geschlaft.

00:50:20: Aber die Daten sagen eigentlich du hast super geschlafft!

00:50:22: Die Diske Panz ist riesig.

00:50:24: Trotzdem ist Schlaf unabhängig davon, wie er sich jetzt anfühlt.

00:50:27: Absolut essentiell weil im Schlaf Ist das Gehirn metabolisch aktiver als untertags?

00:50:32: Es konsolidiert Erinnerungen, speichert Emotionen ab.

00:50:36: Wissen wird wiederholt.

00:50:38: Schlaf ist der allerwichtigste Baustellung.

00:50:41: Sollte eigentlich genau unten neben der Ernährung sitzen und um den Circadian Rhythm gut zu teimen gibt es dann natürlich auch die klassischen Tipps also morgens ins Tageslicht gucken, abends Blaulicht vermeiden.

00:50:53: Blauligt vor allem ist ein absolutes Totschlagargument gegen Melatonin.

00:50:57: Es gibt eine Studie die bei Menschen herausgefunden hat, dass wenn man abends Blaulicht mehr als zwei Stunden lang konsumiert vom Schlaf und den unterdrückt ist.

00:51:06: Die Melatoninproduktion um vierundseipzig Prozent!

00:51:09: Und Melatonine ist ja nun das Hormon was ganz essentielles, um dem Körper zu signalisieren.

00:51:14: Es ist Nacht es wird Zeit ins Bett zu gehen.

00:51:16: Also das verschiebt den Saktarien-Rhythmus unfassbar hin.

00:51:19: Also Schlafunternehrung... Ja, auf jeden Fall für mich ganz unten.

00:51:23: Weil es das Allerwichtigste ist, was man machen kann.

00:51:25: Und mit unten?

00:51:26: Weil wir eine Chirurgie-Pyramide haben die Basis.

00:51:30: Ganz entscheidender Punkt!

00:51:31: Ernährungskomponenten mit Blick auf Energieversorgung und Proteinversorgungen, das haben wir besprochen.

00:51:37: Wir haben über einzelne wichtige Nährstoffe gesprochen bis hin auch im Blick auf die Supplementierung.

00:51:43: Theresa zum Abschluss eine Frage, die ich noch hab.

00:51:46: Deine Go-to Strategie sag' ich mal in stressigen Alltagssituationen?

00:51:51: Mit wenig Schlaf haben wir schon gehört.

00:51:53: Da spielt Koffee in Ternien mit einer Rolle, da spielt Turzin uns Colleen mit der Rolle Und ich weiß, die Frage ist immer gemein.

00:52:01: Weil du hast es schon sehr klar angedeutet wir haben so viele individuelle Komponenten.

00:52:05: aber wenn Du für ein langfristig gesundes und im Alltag leistungsfähiges Gehirn nur drei Ernährungs- und Nährstoffstrategien empfehlen dürftest welche wären das?

00:52:16: Jetzt muss sie mich natürlich für eins eine Wirkstoffe entscheiden!

00:52:18: Das ist schwierig Aber dann würde ich Glyzine abends empfehle.

00:52:25: Es hört sich vielleicht merkwürdig an, aber Glycin jetzt auch mal wieder einfach nur eine Aminosäure.

00:52:29: Aber es gibt eine wahnsinnig starke Studienlage die belegt das Glycinen vor allem wenn man abends vom Schlafengeben drei Gramm konsumiert hilft ist im Körper die Körpertemperatur runter zu regulieren und diese Thermoregulation ist eigentlich Schritt eins wenn man einschlafen möchte.

00:52:46: also bei mir werden sich jetzt viele Inhaltsstoffe um den schlaf drehen weil der so wichtig ist.

00:52:50: also Glyzin wirklich, glaube ich, einer der wichtigsten Wirkstoffe und das Schöne an Glyzines.

00:52:56: Es hat einen leicht süßlichen Geschmack, hat aber keinen Effekt auf den Insulin-Spiegel.

00:53:00: also schmeckt abends in einem lauwarmen Tee auch gut nicht so heiß und wird die Laminosa rumgefunden.

00:53:06: Dann der zweite!

00:53:08: Für mich muss ich auch sagen vielleicht ist es zu persönlich, aber für mich ist Collin absolut entscheidend.

00:53:15: Collin hat für mich ein wahnsinnig großen Nämlich auch besonders gerne abends.

00:53:20: Es gibt Datenlage, dass die Acetylcholine für die Gedächtnisbildung während der Nacht ... Das heißt ich möchte, wenn ich schlafe, dass mein Acetylkulin gut versorgt ist und nicht meinen Gedächnis gut ausbilden kann, wenn Ich schlaffe.

00:53:32: Also zwei wäre Kulin ja?

00:53:34: Und der Dritte ist ganz klar für mich Zinkalcanosine, mein Basic Absolute Favorite das kann man nicht anders sagen.

00:53:41: Da haben wir jetzt so noch gar nichts drüber gesprochen.

00:53:43: Zinkanosin, welche Eigenschaft hat es?

00:53:46: Das hat jetzt gar nicht so konkret was direkt mit dem Gehirn zu tun, sondern eher mit dem Magen- und Darmbereich.

00:53:52: Und leider ist Ernährung, glaube ich, egal wie sehr man sich bemüht kann immer schnell zu einem gewissen Grad von Entzündungen führen.

00:53:59: Und Zink, Erkarnisse in die Studienlage ist unfassbar dass es sich fast wie ein Pflaster auf entzündete Stellen im Magen und Dramen legt.

00:54:07: Ja und für die Damen Hirnachse sicherlich auch noch einen super Ansatzpunkt und dann zumindest indirekt seinen positiven Effekt.

00:54:14: Unser Gehirn lässt sich also durchaus über Ernährung beeinflussen.

00:54:18: Aber, und das ist wichtig offenbar nicht so einfach wie es uns manche Brain-Hacks oder schnelle Supplements suggerieren möchten, vielleicht ist genau das eine wichtige Erkenntnis in dieser Folge.

00:54:31: unser Gehirnt braucht Nährstoffe.

00:54:32: ganz klar wir haben im unterschiedlichen Perspektiven jetzt drauf gesprochen direkte Versorgungen instressigen Situationen was bestimmte Substanzen wirklich machen können.

00:54:43: Aber zwischen einem biochemisch plausiblen Mechanismus und einer danach wirklich klinisch relevanten Effekt liegt ein entscheidender Unterschied.

00:54:52: Und bevor wir deshalb versuchen, unser Gehirn mit nur einzelnen Substanzen irgendwie zu optimieren, sollten wir zunächst dafür sorgen dass die Grundlagen, die Basics stimmen so wie es Theresa auch gesagt hat Ernährungs- bezogen natürlich aber vor allen Dingen rund um das Thema ausreichend Schlaf, Bewegung, Sitzunterbrechung.

00:55:10: Wenn wir sowieso den ganzen Tag nur sitzen unterwegs sind, sportliche Aktivität oder zumindest die Muskulatur mitarbeiten kann und natürlich basal eine gute Energie- und Nährstoffversorgung, um möglichst keine relevanten Defizite erst mal zu haben.

00:55:24: Und wie wir hören gibt es die ja weltweit in unterschiedlichen Bereichen, obwohl man eigentlich denken würde, man sei doch gut versorgt.

00:55:30: Theresa, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und dass wir über das spannende Thema gesprochen haben.

00:55:35: Ich bin sehr gespannt, liebe Menschen die uns hier zuhören.

00:55:39: Schreibt uns gerne mal in die Kommentare!

00:55:41: Wir haben das heute mal überlegt dass wir das Thema mal grundsätzlich abklopfen Nahrung Ernährung und Nährstoffe für unser Gehirn etwas näher zu betrachten.

00:55:50: aber natürlich könnten wir jeden einzelnen Stoff nochmal detaillierter aufgreifen.

00:55:54: also wenn euch Themen dazu interessieren schreibt sie uns gerne direkt hier unter dieser Episode in die kommentare Und dann gehen wir da drauf ein.

00:56:02: Teresa, ich freu mich ... Ich spreche das schon mal dahingehend aus als Einladung, dass du noch mal vorbeikommst, wenn wir mehr zu gesammelt haben.

00:56:09: und dann übergebe ich nochmal an dich, Teresa.

00:56:12: Du hast das letzte Wort und ich sag's schon mal vielen Dank!

00:56:15: Vielen, vielen Dank.

00:56:16: Als du gerade noch mal in so einem Gespräch zusammengefasst hast ist mir noch eine Sache eingefallen, die ich vielleicht noch sagen möchte.

00:56:22: Nämlich, dass wenn man das Gehirn kurzzeitig entspannen möchte Würde ich auch Menschen raten, das heißt ja immer auch guckt in den Himmel.

00:56:29: Das ist doch so ein Spann fürs Gehirn und ich würde Menschen ratend lieber auf Wasser oder auf Feuer gucken oder auf Blätter die im Wind flackern weil nämlich diese zeitliche Dimension die dadurch entsteht dieser zeitliche dimension des Lichts für das gehören wahnsinnig beruhigend ist.

00:56:46: also lieber nicht in den himmel gucken da entstehen kaum zeitliche muster sondern lieber auf blätter im baum bewegendes wasser oder feuer.

00:56:55: Das ist ein sehr schöner Tipp, das werde ich gleich einfach

00:56:57: nochmal heute mit umsetzen.

00:56:59: Vielen Dank Teresa und an alle!

00:57:02: Ich freue mich auf die nächste Episode.

00:57:03: bis dahin alles Gute!

00:57:05: Revolutionäre Perspektiven Auf

00:57:15: Gesundheit und Krankheit.

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