BEST OF 2025: Die Highlights aus dem PARACELSUS LAB Podcast

Shownotes

„Gesundheit ist komplex und individuell. Sie entsteht im Zusammenspiel von Körper, Nervensystem, Psyche, Umwelt und Beziehungen. Dieses Verständnis zu vertiefen und Orientierung zu geben, ist der Anspruch von PARACELSUS LAB.“

In dieser Folge PARACELSUS LAB blickt Podcast Host Matthias Baum auf ein intensives Jahr 2025 zurück: 52 Episoden, unzählige Themen und inspirierende Gespräche – immer mit dem Ziel, Zusammenhänge sichtbar zu machen und damit einen ganzheitlichen Blick auf unsere Gesundheit zu vermitteln.

Zu den Highlight-Folgen des Jahres gehören das Gespräch mit Dr. Katharina von den Elsen über Mundgesundheit als systemischen Faktor, die Episode mit Thimon von Berlepsch zur Wissenschaft hinter Hypnose und Neuroplastizität, das Gespräch mit Anastasia Zampounidis über ihr zuckerfreies Leben, die Folge mit Professor Dr. Gerald Hüther über emotionale Verwicklungen und ihre Auswirkungen auf Gesundheit, die Episode mit Dr. Wolfgang Feil über neue Perspektiven auf Arthrose sowie das Gespräch mit Monika Schmiderer über Dunkelnächte und Rauhnächte als Phase mentaler Erneuerung.

Welche Rolle spielt Mundgesundheit für Entzündungen im gesamten Organismus? Wie wirkt Hypnose tatsächlich im Gehirn? Warum beeinflusst Zucker nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch Emotionen, Verhalten und mentale Stabilität? Wie entstehen emotionale Verwicklungen? Warum ist Arthrose kein unausweichlicher Verschleiß, sondern ein aktiver, oft beeinflussbarer Prozess? Welche Bedeutung haben bewusste Rückzugsphasen für mentale Klarheit? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast

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00:00:00: Für diesen Jahresrückblick wollen wir noch mal reinhören.

00:00:03: Wir haben uns ein bisschen Mühe gemacht und sind wirklich noch mal die einzelnen Episoden in der Reflektion durchgegangen, um euch jetzt auch noch mal ein bisschen die Breite der Themen zu zeigen.

00:00:12: Natürlich auch der Versuch hier noch mal wieder zu spiegeln, wie unser Ansatz für diesen Podcast ist.

00:00:18: Wirklich einen revolutionären Blick auf.

00:00:44: Das Jahr neigt sich dem Ende.

00:00:46: Und wir finden, es ist Zeit für Reflexion, Zeit kurz innezuhalten und etwas zurückzuschauen.

00:01:13: Nicht eindimensional etwas zu betrachten, sondern aus einer integrativen, wissenschaftlich fundierten und zugleich menschlichen Perspektive sich die Themen anzuschauen und sowohl Wissenschaft als auch Erfahrung miteinander zu kombinieren.

00:01:29: Wir sprechen also nicht über schnelle Lösungen, sondern über die Zusammenhänge unseres Körpers, des Nervensystems, der Psyche und der Umwelt und natürlich über Verantwortung.

00:01:41: Seit diesem Jahr haben wir auch begonnen, die neuen Paracelsus Lab Deep Dives einzuführen.

00:01:46: Das finde ich ganz toll, weil dann habe ich noch etwas mehr Zeit zu reden, aber nicht nur zu reden, sondern natürlich spannende Themen mit euch aufzugreifen und wirklich nochmal zu vertiefen, den mechanistischen Anteil vielleicht etwas Therapeutisches und hier wirklich einen differenzierten Tiefenblick auf diese unterschiedlichen Themen zu wenden.

00:02:06: Und heute möchte ich aber nicht das als Highlight sehen, sondern eher den Dank richten an alle Menschen, die hier zu Gast waren in diesem Podcast.

00:02:15: Wir hatten großartige Gäste, das muss man ganz klar sagen.

00:02:19: Und für diesen Jahresrückblick wollen wir noch mal reinhören.

00:02:23: Wir haben uns ein bisschen Mühe gemacht und sind wirklich noch mal die einzelnen Episoden in der Reflexion durchgegangen.

00:02:28: Da haben wir uns überlegt, na, was waren Themen?

00:02:32: die für viele hängen geblieben sind, die, ich wurde natürlich auch mitgefragt, für mich hängen geblieben sind.

00:02:37: Was sind spannende Gäste, spannende Themen gewesen, wirklich auch für mich neue Perspektiven.

00:02:43: Und ich muss ganz klar sagen, die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.

00:02:47: Aber wir haben bewusst uns für einige Episoden entschieden, nicht weil wir die Gäste... Nur toll fanden, wir fanden alle Gäste wunderbar, sondern eigentlich um euch jetzt auch noch mal ein bisschen die Breite der Themen zu zeigen.

00:03:00: Ich weiß, viele von euch hören uns vielleicht regelmäßig, aber nicht alle hören alle Episoden und deshalb wollen wir euch die Themenvielfalt und auch die Tiefe der Gespräche noch einmal mitgeben.

00:03:13: und natürlich auch der Versuch hier nochmal wieder zu spiegeln, wie unser Ansatz für diesen Podcast ist, wirklich einen revolutionären Blick auf Gesundheit und Krankheit zu lenken.

00:03:24: Und in der Analyse, was mir als erstes aufgefallen ist, ein Thema, was häufig zu kurz kommt, das wissen viele, die als Mediziner, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker unterwegs sind, dass so ein bestimmter Bereich häufiger ausgelassen wird, aus rechtlichen Gründen sinnvoll.

00:03:42: Aber es ging in einer Episode um die Mundgesundheit und Mundgesundheit als Systemfaktor.

00:03:49: In der Episode hatte ich Dr.

00:03:51: Karina van den Elsen zu Gast.

00:03:53: Sie ist

00:03:54: Zahnärztin

00:03:55: aus München und selbst auch als Heilpraktikerin tätig, beziehungsweise ergänzt sie ihre Arbeit damit für einen ganzheitlichen Ansatz.

00:04:03: Und in unserem Gespräch wurde sehr deutlich, dass der Mund kein isolierter Raum ist, sondern ein biologisches Eingangstor in den Organismus.

00:04:13: Und wir haben über verschiedene Themen gesprochen, über das orale Mikrobiom.

00:04:19: Über Erkrankungen im Mundraum wie Pardontitis.

00:04:22: Und Pardontitis eben nicht nur lokal, sondern als chronischer Entzündungsherd, der sich systemisch auswirken kann.

00:04:29: Wir haben über Zusammenhänge zum Stoffwechsel, zum Herz-Greislauf-System gesprochen.

00:04:33: Und auch über neue degenerative Prozesse.

00:04:36: Besonders eindrücklich war der Moment, in dem klar wurde, dass Entzündungen im Mundraum nicht nur lokal bleiben, sondern systemisch wirken.

00:04:45: Also lasst uns doch da noch mal reinhören.

00:04:50: Ich glaube, also ich bin mir sicher, alles, was im Mund passiert, hatten unglaubliche Auswirkungen auch auf ganz verschiedene Bereiche des Körpers.

00:04:56: Also, was du vorhin auch schon gesagt hast, ging wie das Parodontitis.

00:05:00: Gerade so diese Bakterien, wenn die irgendwie in die Blutbahn gelangen, die können auch ganz viel Schaden anrichten, wo viele Menschen gar nicht den Zusammenhang sehen, die Beschwerden, die ich jetzt habe, können auch mundbedingt sein.

00:05:12: Also das kann sein von Gelenkentzündung über Auswirkungen auf die Herzklappen, auf Abgeschlagenheit, Müdigkeit.

00:05:21: Inzwischen gibt es auch Studien, wenn Parodontitis lange umbehandelt ist.

00:05:25: Man kann das zu Arterien, Verkalkungen führen und im Fehlgeburten können auch durch Parodontitis bedingt sein.

00:05:33: Man kann durch die Mundgesundheit unheimlich viel die Körpergesundheit beeinflussen.

00:05:37: Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war für mich die Episode, wo wir uns der Wissenschaft hinter ... der Hypnose und der Selbsthypnose gewidmet haben.

00:05:48: Ein relativ bekanntes Thema für viele Menschen.

00:05:51: Aber man hat sofort die Verbindung zu Magie und Showhypnose und ähnlichem.

00:05:57: Und ich habe mir wohl einen der führenden Experten auf dem Gebiet eingeladen, Timon von Berlepsch.

00:06:03: Er ist Magier und auch Showhypnotiseur.

00:06:07: Aber wenn man die Folge hört, wirklich ein Experte auf dem Gebiet, der die Zusammenhänge und den Hintergrund wirklich sehr genügend erklären kann.

00:06:16: Also wir haben über Hypnose besprochen als einen veränderten Bewusstseinszustand und die Möglichkeit mit Hypnose auch im Kontext der Therapie im Gehirn etwas zu verändern, nachhaltig zu verändern.

00:06:28: Wir sprechen hier über Neuroplastizität und die Frage, wie mentale Prozesse, Verhalten, Angst und Stress beeinflussen können.

00:06:37: Ein zentralen Punkt Den wir besprochen haben und den Timon sehr schön erklärt hat, war das Thema Drans als hochfuchsierter Zustand, in dem der bewertende Anteil des Gehirns in den Hintergrund tritt und eben nicht eine Situation erzeugt, in der man nicht mehr her seiner Sinne ist, aber in dieser Zeit die emotionalen Zentren quasi dominieren.

00:07:03: Trance heißt also nicht weggetreten sein, so wie vielleicht viele in Verbindung bringen mit den indigen Völkern, die sich dann so in Trance tanzen und die dann wirklich in Trance aussehen, was betrunken sein, sondern es ist eben dieser Zustand des absoluten, fokussierten, nicht wertend und eben Vorstellungskraft dazu wichtig, dass der Körper darauf reagiert.

00:07:27: Kleines Beispiel, du hast Angst vom Fliegen, hast eine Phobie vom Fliegen.

00:07:31: Ich brauche nur sagen Flugzeug.

00:07:32: Da geht es bei dir schon so ein bisschen an.

00:07:34: Jetzt siehst du ein Flugzeug, also all die fünf Informationen, die bei dir triggern, bringen dich plötzlich in Herzrasen.

00:07:40: feuchte Hände, die Menschen, die so eine Phobieform fliegen haben.

00:07:44: Jetzt kannst du dir gar nicht vorstellen, sicher fliegen zu können.

00:07:47: Aber

00:07:48: in

00:07:49: diesem hypnotischen Zustand ist die äußere Welt unwichtiger, die innere Welt wird wichtiger, die Fantasie wird besser.

00:07:56: Ich kann dir jetzt also Suggerieren oder mit dir eine Rotrans-Reise bauen, in der du sicher fliegst.

00:08:05: Du sitzt dann im Flugzeug, du siehst, wie die Sonne durch das Fenster scheint, die Stewardessin dir was zu trinken bringt, die Tomatensaft am liebsten und du total zufrieden in dieser Sicherheit über den Wolken schwebst und genau dort ankommst, wo du ankommen möchtest.

00:08:22: Dadurch, dass du das in deinem Kopf einmal so durchspielst, und zwar, das wird dann besser und intensiver als wenn du das in deinem Wachzustand machst, lernt dein Gehirn von dieser Erfahrung, weil du fühlst dich dann auch wohl.

00:08:35: Da ist Körperverbindung, wenn ich mir was intensiver vorstelle, reagiert der Körper.

00:08:39: Und ich mache die Erfahrung, fliegen, fühlt sich gut an, ich kann mich sicher fühlen.

00:08:44: Und wir wissen ja, dass das Gehirn kaum unterscheiden kann zwischen Immagination und Realität.

00:08:49: Und weil wir das in unserem Gehirn erlebt haben, weil unser Körper darauf regelt hat, macht ein Gehirn in dieser Erfahrung und neue neuronalen Verbindungen entstehen, mit der Möglichkeit sicher zu fliegen.

00:08:59: Besonders spannend war aber auch die Erklärung, wie sich ein hypnotischer Zustand anfühlt.

00:09:06: Wir haben ja auch selbst Versuche in der Episode gemacht.

00:09:08: Wenn ihr diese nochmal nachhört, bringt vielleicht euch Timon auch auf der Aufnahme dazu, in einen hypnotischen Zustand zu kommen.

00:09:16: Natürlich soll in meinen Highlights auch das Thema Ernährung nicht zu kurz kommen.

00:09:22: Wir haben an verschiedenen Stellen über Ernährung, entweder im therapeutischen Kontext oder für mehr Gesundheit gesprochen.

00:09:29: Ein Thema, das startet dann deutlich raus.

00:09:32: Und ich habe mit einem ganz besonderen Gast gesprochen, nämlich Anastasia Zamponidis.

00:09:38: Die meisten werden sie kennen.

00:09:39: Sie ist ... Moderatorin und eine Person des öffentlichen Lebens.

00:09:45: Aber Anastasia hat einen ganz besonderen Weg gewählt, nämlich vor über achtzehn Jahren Industriezucker komplett aus ihrer Nahrung gestrichen.

00:09:53: Und in unserem Gespräch ging es also um das weiße Gift.

00:09:57: Es ging um Zucker und Zucker nicht als Genussmittel, sondern als neurobiologisch wirksame Substanz.

00:10:04: Ja, ist Zucker wirklich so süchtig machend wie Kokain?

00:10:07: Wir haben über die Beeinflussung unseres Nervensystems und unsere Bodenstoffe im Gehirn gesprochen, also über Dopamin, über emotionale Instabilität, aber auch über Stoffwechsel-Themen wie den Leberstoffwechsel und auch ganz wichtig, den Darm und die Darmflora und die mentalen Herausforderungen, die entstehen, wenn man dann den Zucker wirklich weglassen möchte und wie man das kontinuierlich integrieren

00:10:30: kann.

00:10:34: Dass mein Essverhalten gestört war, das war mir klar, weil ich überhaupt keinen Hunger mehr hatte.

00:10:40: Sondern nur noch Appetitattacken.

00:10:41: Ich wusste, das stimmt nicht.

00:10:43: Und mir ging es auch wirklich schlecht.

00:10:45: Mit zwanzig hat der Körper das noch gut weggesteckt.

00:10:47: Mit sieben und dreißig nicht mehr.

00:10:49: Diese jahrelange Belastung.

00:10:51: Und dann bin ich zu einer Tcm-Ärztin gegangen und wollte eigentlich eine alternative Schmerztherapie für meinen verspannten Nacken bekommen.

00:11:00: Und die hat natürlich ein zweistündiges Gespräch mit mir geführt und sagte dann am Ende, ich hätte da einen Tipp für Sie, lassen Sie den Industriezucker weg und hungern Sie bitte nie wieder.

00:11:11: Ich hatte natürlich gedacht, die Frau ist völlig irre im Kopf, aber das mit dem Nicht-Hungern fand ich eigentlich ganz entzückend, weil das habe ich ja gemacht, um vor der Kamera auch nicht übergewichtig zu werden durch diesen massiven Zuckerkonsum, was natürlich noch krankhafter ist eigentlich.

00:11:27: Und sie

00:11:27: hat mich quasi draufgebracht.

00:11:28: Und dann hab ich zum ersten Mal die Zutaten-Listen gecheckt, hab nichts verstanden, hab das alles recherchiert und mir erarbeitet und bin natürlich aus allen Wolken gefallen.

00:11:37: Weil ich ja gerade schon erwähnt hab, in so würzigen Sachen erwartet man es nicht.

00:11:41: Gewürzgurken, Kartoffelchips, Nussmischungen, Wurstaufschnitt.

00:11:46: Und als ich das dann eben verstanden habe, dann ging's ganz schnell.

00:11:50: Ein weiteres Highlight darf in der Episode-Auswahl nicht fehlen.

00:11:56: Zu Gast war Professor Dr.

00:11:58: Gerard Tüter und ich weiß, für euch war das auch eine der Highlight-Episoden.

00:12:03: Professor Dr.

00:12:04: Gerard Tüter ist Neurobiologe und einer der wichtigsten Stimmen, gerade auch, wenn es um Themen wie Kindesentwicklung, aber auch Potenzialentfaltung, Beziehungen und Entwicklung geht.

00:12:17: Manche Muster begleiten uns ein Leben lang, oft ohne, dass wir sie bewusst wahrnehmen.

00:12:22: Und in dieser Episode haben wir über Verwicklungen gesprochen und Verwicklungen zu lösen, also alte Muster zu durchbrechen für mehr Gesundheit und ein inneres Gleichgewicht.

00:12:33: In der Episode rund um Verwicklungen haben wir also diese tief verankerten emotionalen und kognitiven Muster besprochen, die unser Denken fühlen und handeln und sogar unsere körperliche Gesundheit mit beeinflussen können.

00:12:48: Besonders beregend war Die klare Definition, die Geralt Schüter zu diesem Thema aufgegriffen hat, was man eigentlich unter einer Verwicklung entsteht und warum sie unsere Entwicklung blockieren kann.

00:13:03: Und natürlich auch, wie man weiter vorgehen kann.

00:13:06: Lasst uns auch hier in dieser Episode nochmal reinhören.

00:13:11: Wir haben in den letzten zwanzig Jahren in überaus deutlicher Weise oder ich muss was sagen, manche haben es auch lernen müssen, dass das Gehirn nicht fertig ist, sondern dass das ganze Leben lang in einem sich ständig, in Bewegung befindlichen Prozess befindet und immer wieder umgebaut werden kann, nicht das ganze Gehirn, aber die Vernetzung, die da herausgebildet werden.

00:13:34: Und die Vernetzung, die da herausgebildet werden zwischen den Nervenzellen, also diese Verknüpfungen, die werden stabilisiert, wenn man irgendetwas erfolgreich hinkriegt.

00:13:46: Also, was das Hirn sich, sozusagen, merkt oder was dort in Form von neuronalen Verscheitungen verankert wird, ist nicht die Probleme, die man im Leben hat, sondern die Lösung.

00:13:56: Das ist sehr hilfreich, um zu verstehen, dass manche Menschen mit Lösungen umherirren.

00:14:03: die sie als Kind mal gefunden haben, weil sie der Mama alles recht machen wollten, haben sie immer so schön aufgeräumt, so einer bin ich nämlich, haben sie immer schön aufgeräumt und daraus ist dann eine Problematik entstanden, bei mir Gott sei Dank nicht ganz so schlimm, aber es hätte schlimmer kommen können, dass ich dann mich in einer Welt, in der nicht alles aufgeräumt ist, gar nicht mehr wohlfühle.

00:14:25: Ich hätte sozusagen, ich wäre ein zwanghafter Aufräumer geworden.

00:14:29: Und wenn ich dann beim Psychiater gelandet wäre, hätte er gesagt, obsessiv, kompensiv des Orders, Zwangsstörung.

00:14:36: Und es gibt ja auch solche Zeitgenossen, bei denen das mit dem, die über alles unter Kontrolle haben wollen, die ständig alles in Ordnung haben wollen, und die gehen anderen damit furchtbar auf die Nerven.

00:14:46: Und dann sieht man, das ist, sowas nenne ich, dann eine Verwicklung.

00:14:50: Da ist eine Vernetzung entstanden, die zunächst erst mal ... sehr sinnvoll war, weil Mama hat mich damals immer lieb gehabt, wenn ich in meinem Zimmer aufgeräumt habe.

00:14:59: Und anschließend wird das, was einmal ursprünglich ganz sinnvoll war und wusste, wie das keine andere Lösung gab als diese.

00:15:07: Ich hätte ja nicht Mama verändern können.

00:15:09: Das wird dann plötzlich zu einer Verwicklung, mit dem ergeblich das ganze Leben lang wie so ein aufräumt wahnsinniger Umherlaufe.

00:15:16: Und das ist eine Macker.

00:15:18: Wie schon angesprochen, die Themenvielfalt war ... Extrem groß dieses Jahr, wie ich finde.

00:15:23: Wir haben super spannende Themen entdeckt, gefunden, recherchiert und dazu die passenden Experten gefunden.

00:15:32: Und eine Experte, den ich auch seit Jahren schon kenne, nämlich Dr.

00:15:37: Wolfgang Pfeil, ist als Biologe, Sportwissenschaftler und Ernährungsexperte auf ein ganz bestimmtes Thema wirklich spezialisiert, nämlich Arthrose.

00:15:47: Und ja, wie würde man medizinisch Arthrose beschreiben?

00:15:51: Den Gelenkverschleiß.

00:15:53: Arthrose gilt noch immer als der reine Verschleiß und genau das scheint wohl das Problem zu sein.

00:16:00: Zusammen mit Dr.

00:16:01: Wolfgang Pfeil haben wir uns das Thema Arthrose also genauer angeschaut.

00:16:06: und haben herausgefunden, dass es kein unausweichliches Schicksal ist, sondern verschiedene Mechanismen zu Arthrose führen können.

00:16:14: Ein entzündlich getriebener Prozess, der aktiv beeinflusst werden kann.

00:16:18: Und wir haben unterschiedliche Bereiche gesprochen über Ernährung, Bewegung, Rehneration und Stressmanagement, die sich alle auf Arthrose oder auch die Entstehung von Arthrose auswirken können.

00:16:29: Besonders stark war für mich dabei der Perspektivwechsel.

00:16:33: Warum das klassische Bild von Arthrose als Verschleiß nicht nur falsch ist, sondern therapeutisch hinderlich sein kann.

00:16:40: Und genau dazu lasst uns noch mal in diese Episode reinhören.

00:16:45: Der Fehler der Medizin war jahrzehntelang zu behaupten, Arthrose ist eine Verschleißerkrankung, eine Abnutzungserkrankung.

00:16:52: Weil das hat ein ganz falsches Bild aufgemacht.

00:16:55: Das hat nämlich so ein Bild im Kopf aufgemacht.

00:16:57: Ja, das ist jetzt abgenutzt, verschlissen und dann ist es weg.

00:17:02: Und so haben auch die Autopäden Jahrzehnte lang immer fälschlicherweise behauptet, was weg ist, wäre weg.

00:17:08: Und kann nicht mehr aufgebaut werden.

00:17:10: Das widerspricht aber der Biologie des Menschen.

00:17:14: Und wir haben dann natürlich tief geforscht, wie Knobel regenerieren kann.

00:17:22: Dann sind wir eben darauf gekommen, dass es nicht Abnutzungserscheinungen sind, sondern Entzündungsprozesse.

00:17:30: Entzündungsprozesse, die auf die Dauer immer mehr den Gelenknabel abbauen.

00:17:36: Und es bedeutet, wenn ich diese Entzündungsprozesse im Gelenk umkehren kann und ein System aufbauen kann, was entzündungstempfend ist, dann ... habe ich den Schlüssel in der Hand, dass Knorpels wieder regenerieren kann.

00:17:54: Und

00:17:54: zum Schluss noch ein Highlight, auf das ich gerne eingehen möchte, eine Episode, die noch gar nicht so lange her ist und die jetzt in die Zeit noch sehr gut reinpasst.

00:18:02: Mit Monika Schmiederer habe ich über das Thema Dunkelnächte und Raunnächte gesprochen, über mentale Erneuerung zum Jahreswechsel.

00:18:12: Und für viele, die jetzt sagen, ja, aber das ist mir durchaus etwas... zu esoterisch oder zu spirituell und ich möchte nichts damit zu tun haben.

00:18:21: Der sollte sich diese Episode unbedingt nochmal gesamt anhören.

00:18:25: Denn Monika beschreibt sehr schön, wie diese Phase, diese Übergangsphase der Dunkelnächte und der Raunächte, genau die jetzt auch gerade noch stattfinden, die gesundheitliche Perspektive deutlich verändern können.

00:18:37: Wir nehmen uns also die Zeit für Reflexion, für innere Ordnung, für Regeneration.

00:18:43: Und schauen prospjektiv in das neue Jahr und planen das neue Jahr für uns, so wie wir es uns vorstellen.

00:18:50: Aus gesundheitlicher Perspektive wurde für mich hier ganz klar deutlich, dass solche bewussten Rückzugsphasen, um auch das vegetative Nervensystem zu beruhigen und die mentale Stabilität zu fördern, durchaus wichtige Ansatzpunkte sind.

00:19:05: Monica Schmiderer begleitet Menschen seit vielen Jahren durch Übergangsphasen nicht nur zum Jahreswechsel hin, aber das ist ein sehr spezielles Thema für sie.

00:19:14: Es war eine unfassbar spannende Episode für mich auch sehr leereich, der sich gar nicht wirklich mit diesem Thema gut auskannte.

00:19:20: Besonders spannend war aber für mich auch nochmal die Erklärung der... Dunkelnächte.

00:19:25: Die waren mir noch weniger bekannt als die Raunächte.

00:19:28: Die Raunächte sind jetzt für die, die noch mal verstehen wollen, was damit gemeint ist und warum jede dieser Nächte symbolisch für einen Monat des vergangenen Jahres steht.

00:19:39: Und in den Raunächten für das folgende Jahr.

00:19:42: lasst uns dazu noch mal in diese Episode reinhören.

00:19:47: Die Dunkelnächte erreichen ihren Höhepunkt wann?

00:19:49: Am einundzwanzigsten Dezember zur Zommersnacht.

00:19:52: Da ist dann so quasi der Höhepunkt dieses Loslassens, des Hintersichlassens, Ordnern, Strukturierens, des Alten.

00:19:59: Also in dieser Phase vom VIII.

00:20:00: bis XX.

00:20:00: und XXI.

00:20:02: Dezember geht es um das Altejahr.

00:20:04: Und das Spannende daran ist, als ich das erfahren habe, oder als ich, da gingen mir hundert Lichter an, weil wir gehen zwischen dem VIII.

00:20:13: Dezember und dem XX.

00:20:15: Dezember das Altejahr nochmal rückwärts durch.

00:20:18: Das heißt, jede Dunkelnacht steht für einen Monat des alten Jahres.

00:20:22: Das heißt, die Nacht vom neunten Dezember und der neunte Dezember für den Januar, die Nacht vom neunten auf den zehnten Dezember, inklusive zehnte Dezember für den Februar und so weiter.

00:20:31: Das heißt, wir gehen das ganze Jahr noch mal rückwärts durch.

00:20:34: Und als ich

00:20:35: das gelesen habe, Matthias hat mich gedacht, ah, jetzt weiß ich, warum mir teilweise der Dezember auf... Grund von vielen Dingen, aber auch so emotional, so zu viel geworden ist.

00:20:46: Weil ich früher keinem Raum hatte, im Dezember, wirklich bewusst zu sagen, okay, wie war denn da Januar?

00:20:53: Okay, grob zehn Minuten mal durch den eigenen Kalender gescrollt, durch die eigenen Fotos gescrollt vom Januar.

00:20:58: Ah, das war alles los im Januar.

00:21:00: Buh, da war viel los, oder hab ich da, da, da erlebt, oder da war dieser, oder jener Schicksalsschlag, oder da wird dieser, oder jenes Highlight.

00:21:07: Aha, so war das.

00:21:09: Ich bin im Frieden damit, ich unter Anführungsstrichen segne noch mal das, was war, und gebe dann noch mal mein Bewusstsein drauf.

00:21:16: Und geh so noch mal das ganze alte Jahr, ohne da zu viel Aufwand reinzulegen, aber geh einfach mit meinem Bewusstsein noch mal durch das alte, bevor ich dann, und das wissen ja schon mehrere Leute heute, in den Raunechten dann was mache, nach vorne schauen ins neue Jahr.

00:21:32: Und dann habe ich meinen Raunechteritual einfach erweitert, um diese Dunkelnechterituale, das sind einfach so ... Fünfzehn Minuten jeden Tag und auch mal gebündelt, wo ich dann sage, ah, jetzt ist schon der zwölfte Dezember von mir aus oder der vierzehnte Dezember.

00:21:45: Ich schaue jetzt einfach alle die Tage, die schon waren, also alle die Monate, die bereits in der Rückschau möglich waren, die schaue ich mir jetzt mal durch.

00:21:52: Und weißt was das Schönste daran ist?

00:21:55: Da passiert so viel Würdigung.

00:21:57: Für einen selbst, für das, was man im alten Jahr wirklich auch vielleicht sogar besser gemeistert hat, als man sich zugetraut hätte.

00:22:04: Für das, was eigentlich auch gut gelaufen ist.

00:22:06: Für das, was schön war.

00:22:07: Für das, was man spontan auch vielleicht noch an guten Wendungen hatte.

00:22:13: Und man sieht aber auch natürlich die Herausforderungen, die waren und spürt dann noch mal genauer, wie bin ich denn damit umgegangen?

00:22:19: Bin ich zufrieden mit dem, wie ich damit umgegangen bin?

00:22:21: Und das sind so große einerseits natürlich Lernmöglichkeiten drinnen und wieder, wo wir wieder was mitnehmen.

00:22:29: Aber da ist auch so viel, finde ich, zumindest so viel stärkendes drin, weil das tun wir zu wenig.

00:22:35: Ich glaube, das zeigt sehr gut, was für ein wunderbarer Podcast das hier ist.

00:22:41: Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das so mit euch jede Woche umsetzen kann und durchführen kann.

00:22:48: Unsere kleine Episodenauswahl zeigt meines Erachtens deutlich, wofür unser Paracelsusler-Podcast steht.

00:22:56: Ja, Gesundheit ist komplex, Gesundheit ist individuell und Gesundheit entsteht in einem Zusammenspiel unseres Körpers, unseres Nervensystems, der Psyche, der Umwelt und Beziehung.

00:23:08: Und ich möchte an der Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle Gäste aussprechen, die uns dieses Jahr ... im Paracelsus Lab Podcast besucht haben, mich ganz herzlich für die Expertise, die Erfahrung und die Haltung bedanken, die sie mit uns allen hier geteilt haben.

00:23:25: Ein ganz besonderer Dank geht an das Team raus, das nämlich jetzt in diesen Tagen diese Episode auch noch finalisieren musste.

00:23:34: Und gleichzeitig an das Team der Paracelsus Gesundheitsakademie in ganz Deutschland und natürlich auch der Schweiz für eine Intensive und spannende und erkenntnisreiche Zusammenarbeit in diesem Jahr.

00:23:51: Und wir werden neue Perspektiven aufgreifen.

00:23:54: Wir werden neue spannende Themen rund um Gesundheit und Krankheit aufgreifen über Medizin, über Wissenschaft und Erfahrung.

00:24:03: Und wir werden natürlich auch mit weiteren Deep Dives tiefer eintauchen und Gesundheit differenziert, wissenschaftlich und fundiert.

00:24:11: und natürlich menschlich betrachten.

00:24:14: Wenn euch der Podcast gefällt, dann freuen wir uns natürlich, wenn ihr ihn abonniert oder ihn an eure Lieben, Freunde, Patienten, Therapeuten, weiter empfehlt.

00:24:26: Ich sage jetzt, kommt gut ins neue Jahr.

00:24:28: Alles Gute.

00:24:30: Ich freue mich auf den Jahr und viele spannende Themen.

00:24:34: Alles Gute und bis bald im Paracelsus

00:24:37: Lab.

00:24:38: Revolutionäre

00:24:39: Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit.

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